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16.09.2020, 10:32 Uhr

Euregio-Klinik: Infektionsschutz im Fokus

Die Euregio-Klinik in Nordhorn plant in diesem Jahr keinen Aktionstag zur Patientensicherheit. Archivfoto: S. Konjer

Die Euregio-Klinik in Nordhorn plant in diesem Jahr keinen Aktionstag zur Patientensicherheit. Archivfoto: S. Konjer

Nordhorn Jedes Jahr veranstaltet das „Aktionsbündnis Patientensicherheit“ den Welttag der Patientensicherheit, und im vergangenen Jahr hat sich die Euregio-Klinik erstmals mit einem eigenen Aktionstag daran beteiligt. In diesem Jahr findet der Aktionstag in der Euregio-Klinik aufgrund der Corona-Pandemie allerdings nicht statt. „Die Patientensicherheit liegt der Klinik am Herzen und ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Gerade in der aktuellen Zeit nimmt die Gewährleistung der Patientensicherheit einen noch höheren Stellenwert ein, als sie es zuvor schon hatte. Denn nach wie vor wird auch innerhalb des Krankenhauses alles dafür getan, die weitere Ausbreitung des Coronavirus durch besondere Schutzmaßnahmen bestmöglich zu vermeiden“, heißt es aus der Euregio-Klinik.

Schutz gegen Keime und Erreger

Dabei gibt es neben dem Coronavirus noch weitere Erreger, die innerhalb des Krankenhauses besonderer Aufmerksamkeit und Schutzmaßnahmen bedürfen. In Anbetracht der beginnenden Herbstzeit rechnen die Verantwortlichen wieder vermehrt mit Patienten, die am Influenza- oder Norovirus erkranken. Auch hier sollen besondere Schutzmaßnahmen dazu beitragen, eine Ansteckung der Patienten und Mitarbeiter zu verhindern. „Daneben gibt es weitere Erreger, wie zum Beispiel den Methicillin-resistenten Staphylococcus Aureus, kurz MRSA oder umgangssprachlich als Krankenhauskeim bekannt, oder Clostridioides difficile, der Durchfallerkrankungen auslösen kann. Bei der Versorgung dieser Patienten richtet sich die Euregio-Klinik nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts“, informiert eine Pressesprecherin der Klinik und erklärt den weiteren Ablauf: „Wenn bereits bei der Aufnahme der Verdacht besteht oder Symptome vorhanden sind, die auf einen bestimmten Erreger zurückzuführen sind, werden die Patienten in der Zentralen Patientenaufnahme in einem dafür vorgesehenen Bereich untergebracht und besondere Schutzmaßnahmen eingeleitet. Um den Verdacht schnellstmöglich auszuschließen oder einen Erregernachweis zu erhalten, steht in der Euregio-Klinik für bestimmte Erreger ein Schnelltestverfahren zur Verfügung, durch das innerhalb weniger Stunden ein Ergebnis vorliegt. Bis zum Eingang des Ergebnisses verbleiben die Patienten in der Zentralen Patientenaufnahme. Auf den Stationen werden die Patienten in dafür vorgesehenen Zimmern isoliert. Unser Ziel ist es, die uns anvertrauten, oftmals auch Risikopatienten durch gezielte Schutzmaßnahmen vor einer Ansteckung mit einem infektiösen Erreger zu schützen. Besonders zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus und einer Weiterverbreitung des Virus ist das durchgehende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern sowie allen Personen, die die Euregio-Klinik betreten unbedingt erforderlich.“

„Behandlung sichergestellt“

„Selbstverständlich erhalten die betroffenen Patienten alle erforderlichen Untersuchungen und Eingriffe. Die medizinische Behandlung wird trotz aller Schutzmaßnahmen zu jeder Zeit sichergestellt. Es erfolgt eine umfangreiche Beratung der Patienten durch die Mitarbeiter. Das pflegerische und ärztliche Behandlungsteam steht den Patienten für Gespräche zur Verfügung. Auf Wunsch können zusätzlich individuelle Gespräche mit Mitarbeitern des Infektionsmanagements, des ehrenamtlichen Krankenhaushilfsdienstes oder der Krankenhausseelsorge vereinbart werden“, verspricht Völlink.

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