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13.03.2020, 17:56 Uhr

EU fördert kostenloses WLAN im öffentlichen Raum

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann begrüßt die Entscheidung der EU, ein Programm zur Errichtung von kostenfreiem WLAN im öffentlichen Raum zu fördern. Stegemann: „Dieses Programm ist gerade für ländliche Gemeinden eine tolle Möglichkeit.“

Wie bei dem WLAN-Hot-Spot in Bad Bentheim so sollen auch bald ländliche Bereiche in der Grafschaft und im Emsland in den Genuss von kostenfreiem WLAN kommen, vorausgesetzt, die entsprechenden Kommunen bewerben sich um die neuen Förderpakete der EU. Foto: Fühner

Wie bei dem WLAN-Hot-Spot in Bad Bentheim so sollen auch bald ländliche Bereiche in der Grafschaft und im Emsland in den Genuss von kostenfreiem WLAN kommen, vorausgesetzt, die entsprechenden Kommunen bewerben sich um die neuen Förderpakete der EU. Foto: Fühner

Berlin Die Europäische Union fördert mit einem neuen Programm die Errichtung von kostenlosen WLAN-Standorten im öffentlichen Raum. Dazu können sich ab kommenden Dienstag, den 17. März 2020, Städte und Gemeinden für eine Förderung im Wert von 15.000 Euro bewerben. Der Grafschafter CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann zeigt sich erfreut: „In Zeiten der Digitalisierung ist es besonders wichtig, dass freie und öffentliche Zugänge zum Internet ausgebaut werden. Dieses Programm ist gerade für ländliche Gemeinden eine tolle Möglichkeit.“

Interessierte Städte und Gemeinden können sich bereits jetzt auf https://wifi4eu.ec.europa.eu registrieren und ab dem 17. März einen Antrag stellen. Die Förderungen werden nach Zeiteingang ab 13 Uhr vergeben. Dabei soll jeder Mitgliedstaat der Europäischen Union mindestens 15 Förderbescheide erhalten, eine Höchstgrenze pro Staat gibt es allerdings nicht. Eine rückwirkende Antragsstellung für bereits fertiggestellte WLAN-Hotspots beziehungsweise eine erneute Antragstellung nach bereits geleisteter Förderung in den vergangenen Jahren ist jedoch nicht möglich. Im WiFi4EU-Portal sind alle berechtigten Gemeinden in Deutschland aufgelistet.

Mit Erhalt einer Förderung verpflichten sich die Gemeinden die Kosten für die Wartung und Bereitstellung der Internetverbindung über einen Zeitraum von mindestens drei Jahre zu tragen. „Internet in Rathäusern, Museen, Bibliotheken und Parks sind für den digitalen Alltag wichtig geworden. Gerade in kleinen Gemeinden kann ein Ausbau mit einer großen finanziellen Belastung verbunden sein. Daher würde ich mich sehr über Anträge aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland freuen“, so Albert Stegemann. Anträge können – bei vorheriger Registrierung – bis zum 18. März, 17 Uhr, eingereicht werden. Weitere Informationen sind auf https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/wifi4eu-fragen-und-antworten zu finden.

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