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19.08.2019, 13:10 Uhr

Erstmals wieder 200 Exemplare des Kakapo-Papageis

Der Bestand der in Neuseeland beheimateten Vögel hat sich erholt - vorbei ist die Bedrohung der Art allerdings nicht.

Ein Kakapo füttert seinen Nachwuchs. Foto: Don Merton/Umweltministerum Neuseeland

Ein Kakapo füttert seinen Nachwuchs. Foto: Don Merton/Umweltministerum Neuseeland

dpa Wellington Der Bestand des vom Aussterben bedrohten Papageis Kakapo hat sich in Neuseeland etwas erholt.

Es gebe wieder 200 der Tiere, die aus der Küken-Phase herausgewachsen seien, schrieb Andrew Digby, Berater der neuseeländischen Naturschutzbehörde, auf Twitter. Das sei vermutlich der höchste Wert seit mindestens 70 Jahren.

Mehr als 100 Wissenschaftler hatten sich um den Erhalt der Vögel bemüht. Sie verhalfen dem Kakapo in diesem Jahr zu einer Rekord-Brutsaison: 50 Weibchen hatten 249 Eier gelegt, aus denen 77 lebendige Küken schlüpften. Allerdings hatte die Pilzerkrankung Aspergillose einigen Tieren das Leben gekostet.

Vor Beginn der Brutsaison lebten weniger als 150 der Vögel auf den Inseln Codfish Island und Anchor Island abseits der Küste von Neuseelands Südinsel. In den 1990er Jahren gab es weniger als 50 Exemplare des pummeligen, flugunfähigen Papageis.

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Erstellt:
19. August 2019, 13:10 Uhr
Aktualisiert:
19. August 2019, 13:10 Uhr
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