29.04.2019, 09:30 Uhr

Erster Verkehrssicherheitstag der Jugendfeuerwehren

Eine Premiere feierte am Samstag im Rahmen des Kreisjugendfeuerwehrtages, der in diesem Jahr in Nordhorn stattfand, der sogenannte Verkehrssicherheitstag.

Zum Verkehrssicherheitstag gehörten auch praktische Übungen.

Zum Verkehrssicherheitstag gehörten auch praktische Übungen.

Dieser wurde durch die Jugendfeuerwehr Nordhorn in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen (FUK), die der gesetzliche Unfallversicherungsträger der Feuerwehren in Niedersachsen ist, konzipiert, ausgearbeitet und veranstaltet.

Nachdem der „offizielle“ Teil des Tages in der Fahrzeughalle der Wache an der Wietmarscher Straße hinter sich gebracht wurde, widmete man sich zunächst den traditionellen Geschicklichkeitsspielen. Die Jugendlichen mussten sich in Disziplinen wie dem „Wassertransport“ auf einer Leiter, Gedächtnisübungen, Zielwerfen oder dem Spiel „rollende Kugeln“ beweisen. Als Sieger der Geschicklichkeitsspiele ging die Jugendfeuerwehr aus Isterberg hervor. Nachdem sich die Jugendlichen und ihre Betreuer in der Mittagszeit am Grill gestärkt hatten, ging es zum Höhepunkt des Tages über: Der Premiere des Präventionsprojekts „Verkehrssicherheitstag“. Ziel des Projekts ist es, speziell die Jugendfeuerwehrleute auf die Gefahren, die sich im Straßenverkehr verbergen, hinzuweisen und zu sensibilisieren. Dazu wurden mit der FUK zusammen insgesamt sechs Stationen ausgearbeitet, die die Jugendlichen durchlaufen mussten: Im Feuerwehrhaus wurden die Jugendlichen durch Ausbilder mit der Ersten Hilfe vertraut gemacht. Die wieder aufgefrischten Kenntnisse konnte im Anschluss direkt auf dem Übungsgelände bei einem inszenierten Verkehrsunfall geübt werden. Auch das Absetzen eines Notrufs wurde hier geübt. Auf dem Hinterhof des Nordhorner Feuerwehrhauses wurde, durch den Experten für Verkehrsunfallprävention der Polizei Edgar Eden und einem Fahrlehrer, mithilfe eines Feuerwehrfahrzeugs die Gefahr des „Toten Winkels“ erklärt.

In Zusammenarbeit mit der Landesverkehrswacht durften die Jugendfeuerwehrleute die Auswirkungen der Benutzung eines Handys im Straßenverkehr kennenlernen und die Folgen selbst erfahren. Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club), erklärte an seiner Station, die sich im Bereich der feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises befand, worauf zu achten ist, um sein Fahrrad verkehrstüchtig zu halten. Auch einen professionellen Sehtest mit einem mobilen Gerät eines Optikers konnten die Jugendlichen machen, dabei gab es das eine oder andere überraschende Ergebnis.

Im Anschluss an alle Stationen, an denen sich die Gruppen ihr Erscheinen haben abstempeln lassen, wurden durch die FUK mithilfe einer Tombola drei „Gewinner-Jugendfeuerwehren“ ermittelt, die mit einem Geldpreis ausgezeichnet wurden. Dabei handelte es sich um die Jugendfeuerwehren Schüttorf (Platz 1), Veldhausen (Platz 2) und Bad Bentheim (Platz 3). Sowohl durch die Feuerwehr-Unfallkasse als auch durch die Feuerwehr und anderen mitwirkenden Organisationen wurde ein durchweg positives Fazit gezogen. Die Jugendlichen hatten neben dem Lerneffekt viel Spaß an dem neuen Projekt.

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