Grafschafter Nachrichten
26.02.2020

Erneut Herpesviren in Grafschafter Rinderbestand entdeckt

Erneut Herpesviren in Grafschafter Rinderbestand entdeckt

In einem Niedergrafschafter Rinderzuchtbetrieb hat das Veterinäramt des Landkreises Bovine-Herpesviren nachgewiesen. Symbolfoto: Schmidt

Das Veterinäramt des Landkreises Grafschaft Bentheim hat in einem Grafschafter Rinderbestand wieder Bovine-Herpesviren nachgewiesen. Die genommenen Blutproben wurden als positiv analysiert.

Nordhorn Nach dem Auftritt von Bovine-Herpesviren in zwei Rinderbeständen im Landkreis Anfang Februar, ist nun ein weiterer Betrieb in der Niedergrafschaft betroffen. Von der Veterinärabteilung genommene Blutproben haben sich in der Analyse als positiv erwiesen. Entsprechende Maßnahmen wurden bereits eingeleitet. Dazu zählen die Ermittlung der Kontaktbetriebe und die tierseuchenrechtliche Sperrung. Eine Tötung beziehungsweise Schlachtung der Tiere wird derzeit mit dem Landwirtschaftsministerium in Hannover abgeklärt. Im betroffenen Betrieb befinden sich etwa 290 Rinder. 167 davon sind bereits untersucht, 21 sind „sicher positiv“, bei einigen stehen weitere Untersuchungen an. In unmittelbarer Umgebung (Ein-Kilometer-Zone) befinden sich weitere fünf Betriebe mit rund 1200 Rindern. Hier sind Untersuchungen bereits angeordnet.

Anfang Februar mussten in den beiden betroffenen Beständen in der Grafschaft von insgesamt etwa 370 Rindern 138 geschlachtet und 108 eingeschläfert werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keinen Zusammenhang mit dem jetzt aufgetretenen Fall. Umfangreiche Informationen zur Bovine-Herpesvirusinfektion (BHV1) finden sich auf der Internetseite des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums auf www.ml.niedersachsen.de

Und außerdem auf der Internetseite des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) www./tierseucheninfo.niedersachsen.de

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