28.06.2019, 09:08 Uhr

Ensembles des Gymnasiums Nordhorn spielen Filmmelodien

Bei sommerlichen Temperaturen brillierten die Musikgruppen des Gymnasiums Nordhorn in der Alten Weberei mit ihrem traditionellen Konzert zum Abschluss des Schuljahrs.

Die Bühne in der Alten Weberei war voller Nachwuchsmusiker. Foto: privat

Die Bühne in der Alten Weberei war voller Nachwuchsmusiker. Foto: privat

Die ungemein engagierten Musiker der zahlreichen Ensembles des Gymnasiums Nordhorn sorgten unter Leitung von Kirsten Krings, Dorothea Leutenantsmeyer, Heike Späthe, Franziska Woltmann und Pia Hustede für einen rundum gelungenen Abend. Dabei vermochten die abwechslungsreiche Auswahl der Stücke zum Thema Filmmusik und die erfrischende Moderation von Insa Rigterink und Michael Bertram das Publikum den ganzen Abend über zu verzaubern und mitzureißen.

Der Funke der Begeisterung sprang bereits beim Hören des ersten Stückes auf die Zuhörer über. Das Blasorchester I performte das spannungsgeladene Thema aus dem Film „Mission Impossible“. Mit Bravour meisterten alle die verzwickten Rhythmen. Beschwingt brachte im Anschluss der RockPopChor den eingängigen Song „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Film „Das Dschungelbuch“ zu Gehör, bevor sich die Chöre mit „Farbenspiel des Winds“ aus dem Film „Pocahontas“ äußerst einfühlsam einem immer wieder aktuellen Thema zuwandten: Die Schönheit der Natur darf nicht zerstört werden. An den wohlklingenden Stimmen des Oberstufenchors konnten sich dieZuhörer mit dem Song „A Million Dreams“ erfreuen. Mit ihrem gefühlvoll vorgetragenen Lied brachten sie das Publikum zum Träumen.

Ihren ersten großen Auftritt meisterte anschließend die Bläserklasse 5. Hochkonzentriert spielten die jungen Musiker mit „Chariots of fire“, den Titelmelodien aus „Forrest Gump“ und aus „Charlie und die Schokoladenfabrik“ gleich drei Stücke. Natürlich hatte auch die Bläserklasse 6 Filmmusik im Programm: Mit „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“, „Transformers“ und „Summer Nights“ aus dem Musical „Grease“ beschlossen die Schüler ihren letzten gemeinsamen Auftritt als Bläserklasse. Belohnt wurden sie dafür vom Publikum mit kräftigem Applaus.

Unterbrochen wurde der Auftritt der Bläserklasse vom Ensemble der tiefen Stimmen, das mit seiner besonderen Klangfarbe „Mulan“ aus dem gleichnamigen Walt-Disney-Film zu Gehör brachte. Der Abichor beeindruckte mit dem Song „You raise me up“. Vor der Pause präsentierten noch alle Chöre unter Begleitung des Blasorchesters I das Stück „Ghostbusters“ aus dem gleichnamigen Film und rockten die Bühne mit „Born to be wild“ aus dem Kultfilm „Easy Rider“.

Mit einem Medley aus „Star Wars“ schaffte es das Orchester, die Zuhörer auch nach der Pause wieder in den Bann zu ziehen. Überaus gefühlsbetont und klangschön überzeugte das Vokalensemble mit „I see you“, bevor das Orchester, nun durch Blechbläser aus dem Blasorchester II verstärkt, mit einem Medley aus allen acht Filmen von Harry Potter schöne Stimmungswechsel erzeugte.

Ebenfalls einen gelungenen Auftritt lieferte das Blasorchester II mit „Sbandiamo“, einem Stück mit wechselnden, schwungvollen Marschrhythmen. Schwungvoll reihte sich da auch der vom RockPopChor gesungene Song „My Guy, my God“ aus „Sister Act“ ein. Die Big Band der Klassen 9 bis 12 performte souverän die Titelmusik aus dem Film „Spiderman“ und das Blasorchester II verwöhnte die Zuhörer mit einem abwechslungsreichen Medley aus Filmmusiken der vergangenen zwei Jahrzehnte.

Für das große Finale gesellten sich alle Musiker zusammen, um gemeinsam den Welthit „New York, New York“, einstmals gesungen von Frank Sinatra, zum Besten zu geben.

Die anschließende Verabschiedung von zwölf Abiturientinnen, die sich über Jahre musikalisch eingebracht hatten, zeigte, dass eine solche Gesamtleistung immer vom Engagement vieler Einzelner getragen wird. Daran knüpfte Schulleiter, Andreas Langlet, an, der in seinen Dankesworten mit Stolz auf das beachtlich große Musikangebot des Gymnasiums hinwies. Seinen Dank richtete er an das Publikum, das sich trotz der Hitze auf den Weg in die Alte Weberei gemacht hatte.

So ging nach mehr als zwei anregenden Stunden, einem großen Schlussapplaus und einer Wiederholung des mitreißenden letzten Stücks ein wunderschöner Konzertabend zu Ende, der mit seinen zahlreichen talentierten Nachwuchsmusikern sicherlich in Erinnerung bleiben wird.

Ems-Vechte