23.11.2021, 09:45 Uhr

Endspurt für Glasfaserausbau in der Samtgemeinde Schüttorf

Um Haushalte in der Samtgemeinde Schüttorf mit „schnellem Internet“ versorgen zu können, ist eine Anschlussquote von mindestens 40 Prozent erforderlich. Interessierte Bürger können noch bis zum 30. November einen kostenlosen Glasfaseranschluss beantragen. Symbolfoto: dpa

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Um Haushalte in der Samtgemeinde Schüttorf mit „schnellem Internet“ versorgen zu können, ist eine Anschlussquote von mindestens 40 Prozent erforderlich. Interessierte Bürger können noch bis zum 30. November einen kostenlosen Glasfaseranschluss beantragen. Symbolfoto: dpa

Schüttorf In Schüttorf, Engden, Samern, Quendorf und Ohne endet die Vermarktungsphase für kostenlose Glasfaseranschlüsse am 30. November. Derzeit liegt die Anschlussquote bei über 26 Prozent. Nach Auskunft des zukünftigen Netzbetreibers Grafschafter Breitband nehme das Projekt langsam aber sicher an Fahrt auf, denn die Voraussetzung für einen weiteren Ausbau sei eine Quote von mindestens 40 Prozent.

„Anhand der steigenden Quote merken wir, dass die Vermarktung sich langsam dem Ende neigt“, sagt Inga Lassen, Teamleiterin Marketing und Vertrieb beim Unternehmen Grafschafter Breitband. „Dieses Phänomen haben wir schon in einigen unserer Projekte beobachtet“, so Lassen. Erfahrungsgemäß würden viele Interessenten mit der Anmeldung bis kurz vor Schluss der Vermarktungsphase warten. Seit Ende 2017 ist Grafschafter Breitband bereits in der Niedergrafschaft aktiv und zählt bereits über 5000 Kunden am Netz. Nun hoffe man, dass die Mindestquote auch in Schüttorf und seinen Ortsteilen erreicht werde.

Kostenloser Anschluss bis 30. November

Der Glasfaseranschluss ist in Verbindung mit einem Vertrag bei Grafschafter Breitband bis einschließlich 30. November komplett kostenlos. „Das bedeutet, dass dem Endkunden die Materialkosten für die Tiefbauarbeiten sowie alle technischen Gerätschaften für den Anschluss geschenkt werden“, erläutert Inga Lassen. Nicht einmal die Entfernung von der Straße bis zum Haus spiele eine Rolle. Auch versteckte Kosten, wie beispielsweise eine Anschlussgebühr, fallen bis einschließlich 30. November nicht an. Zudem sind die Kündigung des laufenden Vertrages beim bisherigen Netzanbieter und die Rufnummernportierung kostenlos im Service inbegriffen.

Neben den Vorteilen für den Endkunden verschaffe ein zukunftssicheres Glasfasernetz Lassens Einschätzung zufolge auch der Region einen Standortvorteil und biete Chancen für eine höhere Ansiedlungsquote von Gewerbe und Industrie. „Unternehmen werden langfristig nicht an einer stabilen Breitbandanbindung vorbeikommen – gerade in Bezug auf die Konkurrenzfähigkeit und das Bestehen am Markt“, prognostiziert sie.

Ob die Anschlussquote bis zum 30. November erreicht werde, liege laut Larssen nun in den Händen der Bürger, denn ohne die erforderliche Mindestquote von 40 Prozent würde sich der Ausbau nicht rentieren. „Potenzielle Haushalte sollten nicht mehr lange warten“, betont sie und fügt hinzu, dass bei einer Anmeldung nach dem 30. November „eine dreistellige Anschlussgebühr“ fällig werde.

Verfügbarkeits-Check online möglich

Wer sich für einen Glasfaseranschluss interessiert, kann auf der Website Grafschafter Breitband prüfen, ob an seiner Wohnanschrift ein Anschluss verfügbar ist. Im gleichen Zuge kann hier auch direkt online der Auftrag eingereicht werden. Wer sich noch einmal persönlich und vor Ort beraten lassen will, kann einen der letzten Beratungstermine wahrnehmen, die unter der Rubrik „Veranstaltungen“ auf der Homepage einsehbar sind. Alle weiteren Informationen zum Projekt Glasfaserausbau in der Grafschaft Bentheim sind auf www.grafschafterbreitband.de veröffentlicht.