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03.05.2019, 13:00 Uhr

Eintrachts Ü40-Fußballer wollen Vorjahreserfolg wiederholen

Erfolg macht hungrig: Das gilt auch noch im gesetzten Fußballalter. Im vergangenen Jahr gewann mit der Ü40 des SV Eintracht Nordhorn erstmals eine Mannschaft aus der Grafschaft Bentheim in Cuxhaven-Stickenbüttel den NFV-Verbandspokal.

Die erfolgreichen Fußballer des Ü 40-Teams der Nordhorner Eintracht im Juni 2018 auf dem Sportplatz in Cuxhaven-Stickenbüttel. Foto: Müller

Die erfolgreichen Fußballer des Ü 40-Teams der Nordhorner Eintracht im Juni 2018 auf dem Sportplatz in Cuxhaven-Stickenbüttel. Foto: Müller

Mit einem 5:3-Sieg nach Elfmeterschießen gegen den TV Sachsenross Hannover gewannen die Ü40-Fußballer von Eintracht Nordhorn das Finale des Niedersachsenpokals in Cuxhaven-Stickenbüttel. Die darauf folgende Norddeutsche Meisterschaft wurde mit Platz 2 und damit der Qualifikation für den DFB-Cup in Berlin abgeschlossen. In der Grafschaft wurde der Erfolg darüber hinaus noch mit der Wahl zur „GN-Mannschaft des Jahres“ gekrönt. Am 11. Mai gilt es für die Kicker vom Heideweg nun in Tarmstedt im Landkreis Rotenburg bei Bremen den Titel zu verteidigen.

Die Auslosung hat den Nordhornern allerdings schwere Brocken beschert. In der Gruppe H spielen sie gegen den großen Mitfavoriten VfL Wolfsburg, schon zur damaligen Oberliga-Zeit ein starker Widersacher der Nordhorner. Aber auch der TSV Pattensen gilt als Team mit hoher Qualität. Der MTV Treubund Lüneburg dürfte ebenso mit erfahrenen Kickern aus Oberliga- und. Regionalligazeiten besetzt sein. Unter den 32 Teilnehmern ist auch Hannover 96, die stets zu den großen Favoriten zählen und im vergangenen Jahr gegen den späteren Finalgegner der Eintracht, Fortuna Sachsenross Hannover, scheiterten. Um gut vorbereitet zu sein, startet der 38-köpfige Tross der Nordhorner bereits am Freitag Richtung Lilienthal, wo die Nordhorner ein Hotel beziehen werden.

Nur 14 Tage später geht es dann für die Ü50 in Löningen um den Titel des Landesmeisters. Auch hier treten 32 Teams aus Niedersachsen in den Wettstreit. In Gruppe C hat es der SVE mit unbekannten Gegnern zu tun. SV Mörsen-Scharrendorf, der SV Melverode-Heidberg und der TSV Sievern sind in der Vorrunde die Gegner.

Um für beide Wettbewerbe gut gerüstet zu sein, hat sich SV Eintracht Nordhorn in diesem Jahr um Gastspieler bemüht. Im vergangenen Jahr war besonders bei der Norddeutschen und auch der Deutschen Meisterschaft auffällig, dass sich alle Mannschaften mit weiteren Spielern verstärkt haben, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. In der Ü40 kann Trainer Jochen Philipp in diesem Jahr auf die Unterstützung von Hartmut Vrielmann, der schon in der Oberliga für die Eintracht spielte, und von Dirk Collmann vom SV Grenzland Laarwald zurückgreifen. Auch Gert Goolkate gilt in dieser Saison als Gastspieler, da er aktuell in der 1. Mannschaft des SV Klausheide spielt.

Mit Lambertus Keen (SV Wietmarschen) und Rainer Beckemper (SpVgg Brandlechtt) verstärken bereits seit geraumer Zeit zwei ehemalige Top-Torjäger aus Eintrachts Oberligazeiten das Team der Ü50. Mit Marco Plickert sollte ein weiterer ehemaliger Eintrachtler das Team unterstützen, denn drei Gastspieler sind pro Mannschaft erlaubt. Hier verweigerte allerdings der NFV-Kreisspielausschuss mit Verweis auf eigene Statuten zur Enttäuschung der Nordhorner die Spielerlaubnis. Der Grund: Plickert verfügt bereits über eine Gastspielerlaubnis für die Ü40 des SV Vorwärts Nordhorn und der Kreisspielausschuss stellt im Gegensatz zur Verbandsregelung des Niedersächsischen FV nur eine Gastspielerlaubnis pro Spieler aus. „Dies ist sehr bedauerlich“ sagt Eintracht-Trainer Jochen Philipp, denn diese abweichende Regelung sei „ein klarer Wettbewerbsnachteil gegenüber den anderen teilnehmenden Vereinen in den überregionalen Turnieren.“

Ems-Vechte