30.06.2022, 11:20 Uhr

Auszeichnung

Ehemaliger Bentheimer Pastor bekommt Goldenes Kronenkreuz

Bei der kleinen Feierstunde im Bentheimer Rathaus: Kirchenpräsidentin Susanne Bei der Wieden, Hans-Jürgen Schmidt und seine Ehefrau, Diakoniegeschäftsführer Thomas Fender. Foto: Diakonische Dienste Bentheim

Bei der kleinen Feierstunde im Bentheimer Rathaus: Kirchenpräsidentin Susanne Bei der Wieden, Hans-Jürgen Schmidt und seine Ehefrau, Diakoniegeschäftsführer Thomas Fender. Foto: Diakonische Dienste Bentheim

Hans-Jürgen Schmidt, ehemaliger Pastor der evangelisch-reformierten Gemeinde Bentheim, ist mit dem Goldenen Kronenkreuz der Diakonie ausgezeichnet worden. Der inzwischen 81-Jährige erhielt die Auszeichnung jetzt vom Geschäftsführer der Diakonie der evangelisch-reformierten Kirche, Pastor Thomas Fender. Schmidt war von 1968 bis 2003 Pastor in Bentheim.

Hans-Jürgen Schmidt sei als Gemeindepastor maßgeblich am Aufbau Diakonischen Dienst der Obergrafschaft beteiligt gewesen, so Fender. Seit der Gründung im Jahre 1977 habe er dessen Aufsichtsgremium angehört und sich jetzt nach über 45 Jahren schweren Herzens entschieden, sein Ehrenamt ruhen zu lassen. Hans-Jürgen Schmidt habe damit mit anderen Vertretern der Kirchengemeinden der Region einen wichtigen Beitrag bei der Verankerung der Diakonie als Wesens- und Lebensäußerung der Kirche geleistet.

Hans-Jürgen Wiese, aktueller Geschäftsführer der Diakonischen Dienste, blickte in deren Gründungsphase zurück. Nach 1970 sei immer deutlicher geworden, dass im Gemeinwesen ambulante sozialpflegerische Dienste gefehlt hätten. Die Diakonissen, deren Dienst als Gemeindeschwestern bis heute in der Erinnerung hohes Ansehen genieße, wurden zunächst von Gemeindekrankenschwestern abgelöst. Ende der 1970er-Jahre entstanden daraus die ersten ambulanten Pflegedienste.

Als weitere Würdigung für Hans-Jürgen Schmidt erfolgte ein Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Bad Bentheim. Dort ist zu lesen: „Die Stadt spricht Herrn Pastor i. R. Hans-Jürgen Schmidt anlässlich seines Ausscheidens aus dem Beirat des Diakonischen Dienstes Dank und Anerkennung für seine jahrzehntelange Tätigkeit für die Hilfebedürftigen in unserer Stadt aus.“