18.06.2021, 13:10 Uhr

EGN überzeugt bei Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Lehrkraft Marvin Weigel mit einigen der Preisträger (von links): Sophia Helming, Hannah Schmidt, Kaja Geers, Sara Visser, Emma Schönzart und Benno Reichel. Foto: EGN

Lehrkraft Marvin Weigel mit einigen der Preisträger (von links): Sophia Helming, Hannah Schmidt, Kaja Geers, Sara Visser, Emma Schönzart und Benno Reichel. Foto: EGN

Nordhorn Beim 27. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, der in diesem Jahr unter dem Motto „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“ steht, ist das Evangelische Gymnasium Nordhorn (EGN) als Landessieger hervorgegangen. Neben dem Preis für die erfolgreichste Schule in Niedersachsen dürfen acht Schüler des EGN besonders stolz auf ihre Leistungen sein: Die von ihnen eingereichten Arbeiten wurden jeweils mit dem Hauptpreis als Landessieger ausgezeichnet.

Preis für erfolgreichste Schule

Die Bedeutung des eigenen Vereins für den Heimatort, die Geschichte von Sportstätten oder die Rolle von Sportlern während des Nationalsozialismus sind nur einige der Themen, zu denen Schüler in Niedersachsen auf Spurensuche gegangen sind. Insgesamt 1349 Beiträge reichten die Kinder und Jugendlichen bei der Körber-Stiftung ein und beteiligten sich einzeln oder in der Gruppe. 245 Landessiege und 250 Förderpreise werden in diesem Jahr vergeben, zudem werden die erfolgreichsten Schulen und Gruppen der jeweiligen Bundesländer ausgezeichnet. In Niedersachsen haben 306 Schüler insgesamt 143 Beiträge eingereicht. Das Evangelische Gymnasium Nordhorn darf sich nun über den Preis für die erfolgreichste Schule in Niedersachsen freuen.

Drei Arbeiten erhalten Hauptpreis

Zu diesem Erfolg trugen die verschiedenen Einreichungen von Schülern des EGN in unterschiedlichen Altersklassen bei. So setzte sich Emma Schönzart aus dem 6. Jahrgang mit der Frage auseinander, inwieweit der Tennissport ein Vorbild für die gesellschaftliche, geschlechtliche Gleichberechtigung ist. Die Elftklässlerinnen Kaja Geers, Sophia Helming, Hannah Schmidt und Sara Visser beschäftigten sich in ihrer Arbeit mit dem Titel „Zwischen NINO und Portugal – Nordhorner Fußball auf der Spur“ mit der Entwicklung der Volkssportart in der Grafschaft. Moritz Beier, Benno Reichel und Malte Rottstock befassten sich mit den Emotionen, die Fußball auslösen kann, und benannten ihre Arbeit passend zur aktuellen Europameisterschaft „Zwischen Ekstase und Eskalation: Über die emotionale Ambivalenz im Fußball“. Alle drei Arbeiten wurden in der jeweiligen Altersgruppe mit dem Hauptpreis als Landessieger ausgezeichnet.

„Trotz der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen für die Recherche haben die Kinder und Jugendlichen in den vergangenen sechs Monaten zu einer beeindruckenden Vielfalt von Sportthemen in ihrer Region oder Familiengeschichte geforscht“, erklärt Matthias Finke für das EGN. „Stadien und andere Sportstätten waren oft der Ausgangspunkt für eine Erkundung der Geschichte des Sports in der Umgebung.“

Ehrung der Preisträger im Landtag

Am 28. September sollen die Preisträger aus Niedersachsen im Rahmen einer feierlichen Landespreisverleihung im Landtag in Hannover ausgezeichnet werden. Die 245 Landessieger haben zudem die Chance, einen von 50 Bundespreisen zu erringen. Am 16. November will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die fünf Erstpreisträger auf Bundesebene in Schloss Bellevue in Berlin ehren.

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