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24.06.2020, 13:10 Uhr

Dr. Daniela De Ridder besucht Grafschafter Awo-Kreisverband

Trafen sich zum Gespräch: Eduard Reimers, Dr. Daniela De Ridder und Thomas Foppe. Foto: privat

Trafen sich zum Gespräch: Eduard Reimers, Dr. Daniela De Ridder und Thomas Foppe. Foto: privat

Nordhorn Bei einem Besuch des Kreisverbandes Grafschaft Bentheim der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Nordhorn kam die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder mit dem Geschäftsführer Thomas Foppe, dem stellvertretenden Vorsitzenden Eduard Reimers sowie der Pflegedienstleitung Dietlinde Rüther ins Gespräch. Dabei standen insbesondere die Ausbreitung des Coronavirus und die Auswirkungen auf soziale Einrichtungen im Fokus.

1,50 Meter Abstand, keine Umarmung, kein Händeschütteln – die Corona-Pandemie hat das Alltagsleben vieler Menschen drastisch verändert. Vor allem für ältere Menschen und für Personen mit Vorerkrankungen sind die Schutzmaßnahmen vor dem Virus besonders wichtig.

„Doch die soziale Isolation führt auch zu Einsamkeit. Viele Senioren haben sich regelmäßig in unseren Einrichtungen zum Kaffeetrinken in geselliger Runde getroffen, haben gemeinsam gelacht und sich über die Neuigkeiten ausgetauscht. Nun sind die sonst so zahlreich frequentierten Begegnungsstätten menschenleer, viele Senioren leiden unter dem Alleinsein“, weiß Eduard Reimers zu berichten.

Auch Dietlinde Rüther, Pflegedienstleitung in der Awo, nimmt in der ambulanten Pflege zunehmend das Problem mit der sozialen Isolation wahr.

„Nicht selten sind die Mitarbeiter des Pflegedienstes der einzige soziale Kontakt, den die zu Pflegenden am Tag haben“, erzählt Rüther. „Bisher ist die Awo relativ unbeschadet durch die Corona-Krise gekommen.“

Dazu beigetragen haben vor allem die frühzeitige Bestellung von Schutzausrüstung für die Mitarbeiter, die Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen sowie die Erstellung eines Hygiene- und Abstandskonzepts.

„Auch dank der herausragenden Arbeit der rund 130 Mitarbeiter und der etwa 70 ehrenamtlichen Helfer ist die Awo in der Grafschaft Bentheim gut aufgestellt“, berichtet Awo-Geschäftsführer Thomas Foppe.

„Allein in der Grafschaft Bentheim sind rund 3000 Menschen in der Pflege beschäftigt. Die vergangenen Wochen und Monaten haben uns alle vor Augen geführt, wie wichtig und wertvoll die Arbeit der Pflegekräfte ist“, sagte Daniela De Ridder: „Der Applaus, den die Pflegekräfte für ihre Arbeit erhalten, war eine begrüßenswerte gesellschaftliche Anerkennung. Es freut mich, dass unsere niedersächsische Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann angekündigt hat, dass das Land Niedersachsen den Bonus für Pflegekräfte auf 1500 Euro aufstocken möchte. Dies ist ein wichtiges Signal an alle Pflegekräfte.“

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