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14.01.2020, 08:22 Uhr

Dorothee Bär hält den Kleiderschrank überschaubar

Ein vollgestopfter Kleiderschrank ist für Dorothee Bär ein Graus. Von Wegwerfen hält die Digitalstaatsministerin allerdings nichts. Sie bevorzugt eine andere Detox-Methode.

Dorothee Bär bei der Fashion Week in Berlin. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Dorothee Bär bei der Fashion Week in Berlin. Foto: Jörg Carstensen/dpa

dpa Berlin Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) macht nach eigenen Worten „nicht mehr jede Mode“ mit.

Sie versuche, auch ihre Kinder so zu erziehen, dass man „nicht zu viel im Kleiderschrank“ habe, sagte Bär der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend in Berlin. Bei ihnen werde auch nichts weggeworfen, sondern in der Familie oder im Freundeskreis weitergegeben.

Und wie steht es ums Flicken von Kleidung? Das mache sie selber nicht. „Aber meine Oma und meine Tante sind da perfekt“, sagte die 41-Jährige auf der Berliner Modewoche. „Und sie sagen: Du bist erst erwachsen, wenn du mal selber deine Knöpfe annähst.“

Die Politikerin hatte 2019 mit einem Outfit der Designerin Marina Hoermanseder für Aufsehen gesorgt. Mit engem Rock und pinkfarbenem Top war sie im Frühjahr zur Verleihung des Deutschen Computerspielpreises erschienen. Dass das Outfit für so viel Wirbel sorgt, hat Bär nach eigenen Angaben nicht erwartet. Sie habe gedacht, zwischen all den Avataren und Cosplayern gar nicht aufzufallen.

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