02.03.2020, 11:59 Uhr

Doris Kunstmann in „Oskar und die Dame in Rosa“ in Schüttorf

Das Schauspiel von Eric-Emmanuel Schmitt feiert am 22. März Tourneepremiere im Theater der Obergrafschaft. Lachen und Weinen liegen hier dicht beieinander, geht es doch um Themen wie Lebensmut und Freundschaft angesichts einer todbringenden Krankheit.

Schauspielerin Doris Kunstmann ist am 22. März im Theater der Obergrafschaft zu Gast.Foto: Böhner

Schauspielerin Doris Kunstmann ist am 22. März im Theater der Obergrafschaft zu Gast.Foto: Böhner

Schüttorf Doris Kunstmann kehrt in einer ihrer Lieblingsrollen nach Schüttorf zurück. Nach 2007 und 2008 geht die bekannte Schauspielerin mit dem Stück „Oskar und die Dame in Rosa“ erneut auf große Deutschlandtournee und startet mit der Premiere im Theater der Obergrafschaft, Hermann-Schlikker-Straße 1. Es handelt sich hier um eine Aufführung des Tourneetheaters Euro-Studio Landgraf. Das Ensemble ist bereits ab Mittwoch, 18. März, zu letzten Proben in Schüttorf. Die offizielle Premiere ist dann am Sonntag, 22. März, um 19.30 Uhr. Karten für dieses besondere Highlight gibt es noch in den bekannten Vorverkaufsstellen in Schüttorf im Pluspunktbüro und in der Buchhandlung Moldwurf, in Bad Bentheim in der Touristikinformation und in Nordhorn in Georgies LP- und CD-Laden. Nach der Premiere wird sie sich in das Goldene Buch der Stadt, neben Dieter Hallervorden und Katharina Thalbach, eintragen.

„Wie soll man den Sog dieses zum Welterfolg gewordene Meisterwerk des Erfolgsautors Eric-Emanuel Schmitt beschreiben? Vielleicht so: Es zieht von der ersten Zeile an in seinen Bann – vergleichbar der Lebensklugheit und heiteren Fantasie des „Kleinen Prinzen“. Wer den Text einmal gelesen hat, wird Oskar nicht so schnell vergessen. Wahrscheinlicher ist, dass man ihn nie mehr vergessen kann“ heißt es von den Veranstaltern.

Zum Inhalt

Oskar ist erst zehn, aber er weiß, dass er sterben wird. „Eierkopf“ nennen ihn die anderen Kinder im Krankenhaus. Doch das ist nicht nur ein Spitzname und tut nicht weiter weh. Schlimmer ist, dass der Arzt und seine Eltern Angst haben, darüber zu reden, dass weder Chemotherapie noch Knochenmarkstransplantation sein Leben retten können. Nur die „Dame in Rosa“ hat den Mut, mit ihm über seine Fragen nachzudenken. Sie gehört zu den Frauen in rosa Kitteln, die sich in der Klinik ehrenamtlich um schwerkranke Kinder kümmern. Sie, die Oskar „Oma Rosa“ nennt, bringt ihn dazu, sich jeden Tage wie zehn Jahre seines Lebens vorzustellen. Auf diese Weise durchlebt Oskar ein ganzes Menschenleben: erste Liebe, Eifersucht, Midlife-Crisis und das Alter, bis er mit 110 Jahren zu müde ist, um noch älter zu werden.

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