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11.02.2019, 19:00 Uhr

Die gebürtige Uelserin Henni Krabbe will Landrätin werden

Henni Krabbe (52), Kreisrätin des Landkreises Aurich, hat ihre Kandidatur für die Landratswahl am 26. Mai als unabhängige Kandidatin bekannt gegeben. Krabbe ist Mitglied der CDU.

Henni Krabbe kommt gebürtig aus der Grafschaft Bentheim. Als Kreisrätin des Landkreises Aurich hat sie Erfahrung in der Verwaltung. Archivfoto: Romuald Banik

Henni Krabbe kommt gebürtig aus der Grafschaft Bentheim. Als Kreisrätin des Landkreises Aurich hat sie Erfahrung in der Verwaltung. Archivfoto: Romuald Banik

In einer Pressemitteilung wird die neue Kandidatin mit folgenden Worten vorgestellt: „Die Volljuristin bringt beste persönliche und berufliche Voraussetzungen für das Amt der Landrätin mit. Sie hat in der freien Wirtschaft und der Verwaltung bundesweit beziehungsweise regional vielfältige Erfahrungen in Führungspositionen gesammelt. „‚Met Hatte un Vestaund föar de Groafschup‘ will ich vor allem die bürgerliche Mitte erreichen - mit Leidenschaft für Menschen, Liebe zur Heimat und Mut für Neues“, bekennt sich die fließend plattdeutsch sprechende und aus einfachen kleinbäuerlichen Verhältnissen stammende Krabbe zur Region. „Wir brauchen eine bürgernahe und kompetente Verwaltung, in der die Menschen in möglichst viele Entscheidungen für den Raum eingebunden sind, in dem sie leben.“

Die Verwaltung ist für sie kein Selbstzweck, sondern Dienstleisterin für die Menschen. Ihr Credo lautet: Zuhören können, dann gestalten statt verwalten. Daher strebt Henni Krabbe eine engere Bürgerbeteiligung, zum Beispiel durch Bürgerdialoge mit festen Verabredungen und Onlineplattformen, an. „Das wird die Grafschaft auf die nahe Zukunft vorbereiten und voranbringen“, ist sich Krabbe sicher. „Die Menschen in der Grafschaft haben eine hohe Identität zu ihrer Heimat, kennen ihre Herausforderungen und ihren Alltag sehr genau und haben viele gute Ideen, die wie ein Schatz geborgen werden müssen.“

Zu ihren Schwerpunkten gehört eine generationengerechte Arbeit der Verwaltung. Dazu zählen einerseits Kinder und Jugendliche, die dauerhaft gute Kindertagesstätten und Schulen mit familienfreundlichen Betreuungszeiten genießen dürfen sowie anschließend hervorragende Ausbildungsplätze finden und langfristige berufliche Perspektiven haben sollten. Damit kann ein wichtiger Beitrag geleistet werden, den Fachkräftemangel in der Region einzudämmen. Andererseits sind die Ideen, das Wissen, die Erfahrungen und das Engagement der Älteren unverzichtbar. Diese gilt es wertzuschätzen und zu heben.

Strukturen für ein aktives Altern sollten gefördert werden, denn Seniorenpolitik ist auch Zukunftspolitik. „Ich möchte eine generationenübergreifende Grafschaft, die sich gegenseitig unterstützt und stärkt“, verdeutlicht Henni Krabbe ihre Ziele. Weitere Zukunftsthemen sind für sie eine sichere medizinische Versorgung, die im ländlichen Raum zu einer Herausforderung wird. Die Digitalisierung grundsätzlich, aber vor allem im Gesundheitssektor, könne dabei zusammen mit attraktiveren Rahmenbedingungen für Mediziner sowie Pflegekräfte eine bessere Versorgung der Patienten ermöglichen. Hier sei regionale Kreativität mit für die Region passgenauen Lösungen gefordert.

Der Mittelstand als tragende Säule der Wirtschaftskraft benötige, ist Henni Krabbe überzeugt, einen schnelleren Breitbandausbau. Wichtig ist Krabbe, dass die große Innovationskraft des Grafschafter Mittelstands sich weiter voll entwickeln kann und deshalb gegebenenfalls durch einen Modellversuch von unnötigen bürokratischen Engpässen befreit wird. Dafür möchte Krabbe in Hannover und Berlin kämpfen. Auch bei der Mobilität sollte über ein besseres öffentliches Verkehrsangebot nachgedacht werden, zum Beispiel durch die Erweiterung des Modells der Bürgerbusse. Hier seien weitere neue Konzepte erforderlich. „Ich möchte eine starke Grafschaft zu einer der attraktivsten Regionen in Niedersachsen machen, die für die Zukunft ihren Bürgern eine moderne Verwaltung bietet“, resümiert Landratskandidatin Krabbe.

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