28.01.2021, 13:43 Uhr

De Ridder will Jugendaustausch trotz Corona stärken

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder vor dem Hauptbahnhof in Berlin. Foto: Forster

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder vor dem Hauptbahnhof in Berlin. Foto: Forster

Berlin/Grafschaft Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder will sich für die Stärkung des Jugendaustausches und der Jugendorganisationen durch den Bund einsetzen. Sie bietet ihre Unterstützung bei der Ausgestaltung von Programmen auch im Rahmen des Möglichen in der Corona-Krise an. Neben den seit langem bewährten Programmen – wie etwa das Parlaentarisches Patenschafts-Programm (PPP) – erhofft sich die stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses auch durch das „Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit“ einen wertvollen Beitrag für die Region.

„Für mich ist der Jugend- und Schüleraustausch ein besonders wichtiger Aspekt meiner politischen Arbeit, bei der wir Verständigung über Grenzen hinweg schaffen, Brücken bauen und zugleich die junge Generation für internationale Sichtweisen begeistern können. Daher freue ich mich sehr, dass die zuständigen Ministerien den Jugendaustausch trotz Corona-Krise weiter stärken und Beteiligungsmöglichkeiten schaffen konnten. Auch gilt es, heute die Weichen für die Zeit nach der Pandemie zu stellen, sodass ein physischer Austausch wieder leichter möglich wird. Den Jugendaustausch auch in der Corona-Krise zu stärken, verlangt nach bundespolitischem Engagement sowie einer finanziellen Stärkung durch entsprechende Haushaltsmittel“, zeigt sich Dr. Daniela De überzeugt.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete befasst sich in diesen Tagen mit den Kandidaten des kommenden PPP-Programms und steht darüber hinaus mit Knut Möller, dem Geschäftsführer des Deutschen Youth For Understanding Komitees (YFU), im regen Austausch. Möller stellte De Ridder die aktuellen Ergebnisse der Online-Länderkonferenz für politische Entscheidungsträger unter dem Titel „Herz, Hand und Kopf – Internationale Verständigung durch Schüler- und Jugendaustausch“ vor. Beide waren sich darin einig, dass der Jugendaustausch – sobald es die Corona-Lage zulässt – auch physisch wieder rasch aufgenommen werden müsse. De Ridder betonte in diesem Zusammenhang auch, dass sich ihre Bundestagsfraktion mit großem Engagement dafür einsetze, dass Initiativen wie das „Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit“ ebenso wie der Jugendaustausch einen hohen Stellenwert hätten. Für das Jahr 2021 hat der Deutsche Bundestag noch einmal 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, den Mobilitätsbeschränkungen junger Menschen entgegenzuwirken und sie durch unsere Unterstützung und Vermittlung zu motivieren, andere Länder, Menschen und Kulturen kennenzulernen. Auffällig ist dabei, dass wir in den vergangenen Jahren gerade durch diese Programme nicht nur Gymnasiasten, sondern auch Realschüler und Auszubildende aller Branchen fördern konnten. Mir ist es besonders wichtig, dass nicht das Portemonnaie der Eltern darüber entscheidet, welche Lern- und Austauschmöglichkeiten ihre Kinder erhalten. Wenn die junge Generation mithilfe des Austausches und der Jugendarbeit interkulturelle Kompetenzen und ein Verständnis für die Bedeutung globalpolitischen Handelns erwerben kann, so ist für unsere gemeinsame Zukunft, gerade als Grenzregion, viel gewonnen“, bekräftigt De Ridder abschließend.

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