25.01.2021, 10:41 Uhr

De Ridder ruft zu Bewerbung um Mittel für Denkmalschutz auf

Die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems, Dr. Daniela De Ridder. Foto: Büro De Ridder

Die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems, Dr. Daniela De Ridder. Foto: Büro De Ridder

Berlin/Grafschaft Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder ruft Kirchen, Stiftungen, Vereine und engagierte Privatpersonen in der Grafschaft Bentheim und im Emsland zur Bewerbung um Mittel des Denkmalschutzsonderprogramms X auf. „Nach Beschluss des Haushaltsausschusses stehen im Jahr 2021 rund 70 Millionen Euro für das Sonderprogramm zur Verfügung“, informiert De Ridder und erklärt: „In den vergangenen Jahren entwickelte sich das Denkmalschutz-Sonderprogramm zu einem Erfolgsmodell für die Wahrung unserer Denkmäler und Kulturgüter. Gerne unterstützen wir daher auch in 2021 wieder engagierte Anträge, und ich freue mich schon sehr auf Projektskizzen aus meinem Wahlkreis.“

Bereits in den vergangenen Jahren hat De Ridder bei der Beantragung und Begleitung von Förderanträge für Denkmalschutzprojekte mitgewirkt. „So erhielt die reformierte Kirchengemeinde in Uelsen für die geplante Dachsanierung ihres über 800 Jahre alten Gotteshauses 125.000 Euro und die Stadt Nordhorn 220.000 Euro zur Sanierung des historischen Ackerbürgerhauses an der Hagenstraße“, berichtet die Politikerin.

Förderbedingungen

Die Maßnahmen müssen De Ridder zufolge bei der Beantragung 2021 auch der Substanzerhaltung oder Restaurierung – ganz im Sinne der Denkmalpflege – dienen. Nicht förderfähig sind demnach Renovierungsarbeiten sowie Umbau- und nutzungsbezogene Modernisierungsmaßnahmen. Auch reine Unterhaltungs- sowie Erhaltungsmaßnahmen seien von einer Förderung ausgeschlossen „Unsere Region hat so viel an Kulturschätzen und Denkmälern zu bieten, worauf wir gemeinsam stolz sein können. Mit einer weiteren Förderung von Denkmalschutzprojekten können wir das starke Engagement und die Repräsentation unserer Region und Heimat substanziell stärken“, betont De Ridder.

Maximal 50 Prozent Bundesmittel

Die Antragstellung erfolgt über die für den Denkmalschutz zuständigen Stellen der Bundesländer. „Der Antrag muss vom Projektträger ausgefüllt und an die zuständige Landesdenkmalschutzbehörde gesendet werden. Dem Antrag ist ein Kosten- und Finanzierungsplan beizufügen“, erklärt De Ridder. Der Bund übernimmt maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten der Maßnahme, wobei die Höhe der Förderfähigkeit von der jeweiligen Landesdenkmalschutzbehörde festgesetzt werden soll. Die anderen 50 Prozent, also die Kofinanzierung, müssen anderweitig organisiert werden, zum Beispiel von Land, Kommune, Stiftung, privaten Dritten oder anderen. Eine Kofinanzierung über EU-Mittel oder gar aus anderen Töpfen des Bundeshaushalts ist laut De Ridder haushaltsrechtlich nicht möglich. Die Gesamtsumme der Fördermaßnahme soll 800.000 Euro, also 400.000 Euro Bundesförderung, nicht übersteigen.

Antragstellung bis 8. März

Die von der Landesbehörde unterstützten Anträge müssen mit Frist vom 8. März bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) eingegangen sein. Interessierte Antragssteller können sich per E-Mail an daniela.deridder@bundestag.de mit dem Betreff „Denkmalschutzsonderprogramm X“ oder telefonisch unter 030 227-71583 an das Bundestagsbüro von Dr. Daniela De Ridder wenden.

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