01.09.2021, 12:10 Uhr

De Ridder lädt zum digitalen Runden Tisch ein

Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder erhofft sich von der digitalen Veranstaltung einen offenen Dialog über Lösungsansätze und Chancen, wie Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz in Einklang zu bringen sind.Foto: Büro Dr. De Ridder

Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder erhofft sich von der digitalen Veranstaltung einen offenen Dialog über Lösungsansätze und Chancen, wie Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz in Einklang zu bringen sind.Foto: Büro Dr. De Ridder

Grafschaft/Emsland Am Mittwoch, 8. September, lädt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder Interessierte zum Fachgespräch Runder Tisch Landwirtschaft und Umweltschutz ein. Um 19 Uhr beginnt die digitale Veranstaltung, die sich der Frage widmen wird, wie Umweltschutz und Landwirtschaft in Einklang zu bringen sind. Als Referenten eingeladen sind Georg Meiners, Präsident der Vereinigung des Emsländischen Landvolkes, Gerhard Busmann, Vorsitzender des NABU-Kreisvereins Grafschaft Bentheim, der geschäftsführende Leiter des Tierpark Nordhorn Dr. Nils Kramer sowie Lambertus Arends, Arche-Hofbetreiber und Züchter von Bentheimer Landschweinen.

Austausch zu wichtigen Umweltfragen

„Die Flutkatastrophen in Deutschland und in unseren Nachbarländern, Dürreschäden in unseren Wäldern, Verarmung der Böden, Höfesterben trotz Überproduktion in der Landwirtschaft – dass eine nachhaltig wirkende Balance zwischen Ökologie, Ökonomie und Konsumverhalten dringend notwendig und politisches Handeln gefordert ist, werden hoffentlich nicht einmal mehr die Klimaleugner bestreiten wollen. In der Landwirtschafts- und Forstpolitik treffen unterschiedliche Interessen und Vorstellungen aufeinander. Neben der Sorge um Umwelt- und Artenschutz, Klimawandel oder Tierwohl steht zunehmend auch die Existenznot der Land- und Forstwirte im Fokus. Zu diesen und weiteren Fragen werden wir uns gemeinsam mit den Referenten und Teilnehmenden austauschen“, erklärt Dr. Daniela De Ridder.

Offener Dialog zu Lösungen und Chancen

Seit Langem setzt sich De Ridder für den konstruktiven Dialog zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz ein und pflegt die Diskussion und Gespräche mit Fachleuten, Landwirten und den Umweltschutzorganisationen. Der SPD-Politikerin ist es wichtig, dass sich zahlreiche Interessierte sowie Fachleute und Praktiker vor Ort zu dieser Online-Veranstaltung anmelden, damit ein offener Dialog entsteht und alle Anliegen und Sorgen eingebunden werden können. „Eine pragmatische, nachhaltige Politik darf in ihren Bemühungen nicht nachlassen, zwischen all diesen berechtigten Anliegen einen Ausgleich zu schaffen. Ziel muss es sein, die heimische Forst- und Landwirtschaft auf eine solide Grundlage zu stellen und gleichzeitig dem Natur- und Tierschutz gerecht zu werden. Ein wesentlicher Teil der gemeinsam zu entwickelnden Lösung liegt auch bei neuen Wirtschaftsformen und veränderten Vertriebswegen – auch auf regionaler Ebene, jenseits von Großhandel und industrieller Vermarktung. Zugleich muss die Nahrungsmittelproduktion gegen Extremwetterlagen – ganz gleich ob Dürre, Sturm oder Flut – abgesichert und die Landwirtschaft klima- und krisenfest gemacht werden. Daher soll die Diskussion nicht nur eine politische Analyse sein, sondern vielmehr wollen wir Lösungsansätze und Chancen diskutieren, die zu neuen regionalen Strukturen beitragen können, um das Auskommen der landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern und zugleich den Umwelt- und Klimaschutz zu stärken“, bekräftigt De Ridder abschließend.

Anmeldungen zum Online-Meeting

Die Veranstaltung findet in einem WEBEX-Meeting statt, eine vorherige Anmeldung ist für die Teilnahme an der Online-Veranstaltung zwingend erforderlich. Anmeldungen sind möglich per E-Mail an daniela.deridder@bundestag.de oder unter Telefon 05921 7818686. Angemeldete Teilnehmer erhalten dann die Einwahldaten für das Online-Meeting, im Vorfeld besteht auch die Möglichkeit, Fragen oder Anmerkungen per E-Mail an die Referenten zu schicken.

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