Grafschafter Nachrichten
10.09.2021

De Ridder: Feuerwehren nachhaltig stärken

De Ridder: Feuerwehren nachhaltig stärken

Dr. Daniela De Ridder (Vierte von links) mit SPD-Mitgliedern vom Ortsverein Geeste und Aktiven der Feuerwehr Groß Hesepe. Foto: Büro De Ridder

Geeste Die Pandemie, aber auch die zunehmenden Herausforderungen durch den Klimawandel wie etwa Hochwasser, Starkregen oder Waldbrände zeigten, dass die Arbeit der Feuerwehren und Blaulichtorganisationen von großer Bedeutung sei. Das stellte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder anlässlich eines Besuchs bei der Freiwilligen Feuerwehr Groß Hesepe fest. Im Gespräch ließen sich De Ridder und ihre Parteifreunde Veronika Peters aus Geeste und SPD-Bürgermeisterkandidat Ralph Brodel von Ortsbrandmeister Dieter Einhaus, Matthias Jansen, Daniel Wester und Heinz Grüter über die aktuelle Situation informieren.

„Eine gute Ausstattung der Feuerwehren und ein reibungsloses Funktionieren bürokratischer Abläufe sind für Blaulichtorganisationen von zentraler Bedeutung. Daher ist es wichtig, dass Bund, Land und Kommune sehr eng zusammenarbeiten. Dabei ist es unentbehrlich, dass die Politik Sorge dafür trägt, ehrenamtliches Engagement zu erhalten und nachhaltig zu stärken. Daher werde ich die Verbesserungswünsche, die mir die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Groß Hesepe mit auf den Weg gegeben haben, direkt dem niedersächsischem Innenminister und meinem Parteifreund Boris Pistorius weiterleiten“, erklärt De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Wie bei dem Gespräch betont wurde, sei es absolut notwendig, dass der Feuerwehrbedarfsplan im Brandschutzgesetz verbindlich für alle Städte und Kommunen verankert wird. Damit hätten zum einen die Feuerwehren, zum anderen aber auch die Kommunen einen rechtlichen Rahmen, führte Brandmeister Dieter Einhaus aus. Zudem müsse die enge logistische Zusammenarbeit zwischen den „Blaulichtern“ gut abgestimmt sein, damit Katastrophenpläne auch zügig und zum Schutz der Menschen sowie ihres Hab und Guts umgesetzt werden können.

Ein weiteres Gesprächsthema war die Brandbekämpfung von Elektroautos und Akkus bei Photovoltaikanlagen. Es sei dringend geboten, hieß es, dass die Feuerwehren mit entsprechenden Gerätschaften ausgestattet werden, um mögliche Brände angemessen löschen zu können.

Brandmeister Einhaus begrüßt insbesondere, dass sich die Abgeordnete für die gesetzliche Verankerung von Bedarfsplänen für die Einsatzstellen der Feuerwehr stark macht. De Ridder bekräftigte: „Mit verbindlichen Abfragen von Anforderungen und gesetzlich festgeschriebenen Bedarfsplänen wird die Arbeit den Feuerwehren nicht nur erleichtert, auch die Kompetenz der engagierten Kameraden vor Ort wird damit Rechnung getragen, sich sachgerecht bei der Beschaffung von technischen Hilfsmitteln der so wichtigen Rettungsarbeit zu beteiligen. Schließlich gelingen mit der Beteiligung von örtlichen Experten und der Einbindung von haupt- und ehrenamtlichem Sachverstand die besten Bedingungen für eine gute und erfolgreiche Arbeit vor Ort. Ganz deutlich möchte ich betonen, dass es neben der Wertschätzung für das große Engagement auch einer besseren Ausstattung im Zivil- und Katastrophenschutz bedarf.“

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