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31.07.2020, 14:42 Uhr

De Ridder besucht Paten-Storch „Oma“ im Nordhorner Tierpark

Fette Beute: Störchin „Oma“ hat den Schnabel voller Leckerbissen. Foto: Büro De Ridder

Fette Beute: Störchin „Oma“ hat den Schnabel voller Leckerbissen. Foto: Büro De Ridder

Nordhorn Bei einem Besuch im Tierpark Nordhorn erneuerte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder ihre Patenschaft für die Weißstörchin „Oma“ und sagte im Dialog mit dem Geschäftsführer, Dr. Nils Kramer, und der Nordhorner SPD-Ortsvereinsvorsitzenden, Petra Alferink, weitere Unterstützung in der Corona-Krise zu. So möchte De Ridder für Hilfsprogramme für Tierparks und Freizeiteinrichtungen und für zahlreiche Besuche bei den bisherigen Publikumsmagneten werben, denn „der Tierpark hat nicht nur einen hohen Freizeitwert, er ist auch eine wertvolle Einrichtung für den Artenschutz. Dieses immens wichtige Angebot müssen wir auch in der Corona-Krise erhalten und unterstützen“, so De Ridder.

Dr. Nils Kramer gibt im Gespräch mit der Politikerin Einblicke in die Problemlage des Tierparks. So sind die Kredite der KfW-Bank aus seiner Sicht nur unzureichend, denn die Bundesprogramme adressieren nicht explizit den Tierpark, da dieser als gemeinnützige GmbH mit den Gesellschaftern Landkreis Grafschaft Bentheim und Stadt Nordhorn – etwa für das Hilfspaket zur Überbrückungshilfe – nicht antragsberechtigt ist. Hier versprach De Ridder, in ihrer Fraktion dazu weitere Gespräch zu führen und Informationen einzuholen. Zudem schilderte Kramer die Schwierigkeiten beim Aufrechthalten des notwendigen Betriebs mit der Kurzarbeiterregelung, da die Betreuung der Tiere bestimmte Abläufe erfordert, wie etwa das regelmäßige Füttern und Säuberung der Ställe. Um dies zu bewältigen, wurden alle nicht zwingend notwendigen Maßnahmen, wie etwa Umbaumaßnahmen, verschoben oder gestrichen.

Deutlich leidet der Tierpark auch an den erheblichen Einbrüchen der Besucherzahlen – auch wenn der Zoo nach der Wiedereröffnung wieder für einen Familienausflug zur Verfügung steht. „Wenn rund ein Viertel des durchschnittlichen Jahresumsatzes fehlt, dann muss auch die Politik helfen, einen Teil dieser Lücke zu schließen. Auch daher gilt mein Aufruf an alle Bürger und Bürgerinnen, das wunderbare Angebot nach Wiedereröffnung – unter Wahrung der Abstandsregeln – wieder verstärkt wahrzunehmen und sich auch für eine Tierpatenschaft zu begeistern“, wirbt De Ridder. Kramer hofft außerdem mit Wiederaufnahme des Schulbetriebs auf eine verstärkte Nachfrage nach der Zooschule, die als außerschulischer Lernort viele Möglichkeiten bietet: Mit Seminarräumen und anschaulichem Biologieunterricht lädt der Tierpark Jung und Alt zum Mitmachen ein.

Bei der Fütterung von Paten-Storch „Oma“: Dr. Daniela De Ridder (vorne).  Foto: Büro De Ridder

Bei der Fütterung von Paten-Storch „Oma“: Dr. Daniela De Ridder (vorne). Foto: Büro De Ridder

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