08.08.2019, 08:00 Uhr

Das Emsland ist ein Angelparadies

Die Flüsse Hase und Ems mit ihren Altarmen sowie der Dortmund-Ems-Kanal und die Baggerseen in der Region sind ideale Reviere für Angler.

Angler finden im Emsland sehr gute Bedingungen. Foto: Emsland Touristik

Angler finden im Emsland sehr gute Bedingungen. Foto: Emsland Touristik

Hecht, Zander, Forellen, Karpfen, Brassen, Schleie, Rapfen, Rotaugen und Aale sowie Welse tummeln sich in den Gewässern. Da die meisten Fischarten im Emsland in ausreichender Anzahl vorkommen, gelten nur wenige Fangbeschränkungen. Auch Nachtangeln ist an den meisten Angelgewässern erlaubt. An der Ems können bei Lathen Zander, Barsche und Weißfische jeder Art aus dem circa sechs Meter tiefen Gewässer geholt werden.

Auch bei Dörpen bietet der Fluss aufgrund einiger naturbelassener Gewässerabschnitte besonders gute Lebensbedingungen für Fische. Zudem gibt es viele Altarme wie zum Beispiel den „gelben Fluss“ bei Oberlangen mit teilweise überhängenden Bäumen, die ein gutes Revier für Hechte sind und an denen das Angeln in einer landschaftlich besonders reizvollen Umgebung möglich ist. An der Hase gehen Fische gut an die Angel beziehungsweise in die Reuse.

Außer an Hase und Ems kann an diversen Kanälen geangelt werden, wie dem Süd-Nord-Kanal oder dem Dortmund-Ems-Kanal. Hier gibt es unter anderem einen hervorragenden Bestand an Graskarpfen und Schleien. Ausgabestellen für Angelscheine, die überall an den Gewässern benötigt werden, gibt es in vielen Gaststätten, Bürgerbüros, Baumärkten mit Angelabteilungen und direkt bei den Angelsportvereinen. Angelsport- (ASV) und Fischereivereine (SFV) wie beispielsweise der ASV Rhede, der SFV Papenburg, der SFV Aschendorf und der ASV Dörpen tragen mit Pflege- und Besatzmaßnahmen sowie Renaturierungsmaßnahmen dazu bei, dass nach wie vor nahezu alle einheimischen Fische in den Gewässern des Emslandes vorkommen.

Ems-Vechte