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29.07.2019, 17:00 Uhr

Daniela De Ridder zu Besuch bei der Feuerwehr Emlichheim

De Ridder betonte bei ihrem kürzlichen Besuch bei der Feuerwehr Emlichheim, dass ehrenamtliches Engagement für das Funktionieren des Zivil- und Katastrophenschutz von besonderer Bedeutung sei.

Dr. Daniela De Ridder zu Gast in Emlichheim (von links): Gerbert Helweg (Verwaltung Samtgemeinde Emlichheim), Henk Hesselink (Ortsbrandmeister Laar), Helmut Tieneken (stellvertretender Gemeindebrandmeister), Daniel Loehrke (Gemeindebrandmeister), Dr. Daniela De Ridder (MdB), Heinrich Wiegmink (stellvertretender Ortsbrandmeister Hoogstede), Ortsbrandmeister Heiko Züwerink (Ortsbrandmeister Ringe/Neugnadenfeld), Johannes Spykman (SPD-Ortsvereinsvorsitzender), Heinrich Strenge (stellvertretender SPD-Ortsvereinsvorsitzender), Holger Prenger (Verwaltung Samtgemeinde Emlichheim). Foto: privat

Dr. Daniela De Ridder zu Gast in Emlichheim (von links): Gerbert Helweg (Verwaltung Samtgemeinde Emlichheim), Henk Hesselink (Ortsbrandmeister Laar), Helmut Tieneken (stellvertretender Gemeindebrandmeister), Daniel Loehrke (Gemeindebrandmeister), Dr. Daniela De Ridder (MdB), Heinrich Wiegmink (stellvertretender Ortsbrandmeister Hoogstede), Ortsbrandmeister Heiko Züwerink (Ortsbrandmeister Ringe/Neugnadenfeld), Johannes Spykman (SPD-Ortsvereinsvorsitzender), Heinrich Strenge (stellvertretender SPD-Ortsvereinsvorsitzender), Holger Prenger (Verwaltung Samtgemeinde Emlichheim). Foto: privat

Gemeinsam mit Johannes Spykman, dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Emlichheim, und Heinrich Strenge, dem stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden, ließ sie sich vom Gemeindebrandmeister Daniel Loehrke, seinem Stellvertreter Helmut Tieneken sowie den Ortsbrandmeistern und Vertretern der Samtgemeinde Emlichheim über die ehrenamtliche Arbeit informieren.

„Wir haben in Deutschland ein sehr gut funktionierendes Hilfeleistungssystem – Bund, Länder und Kommunen arbeiten sehr eng zusammen. Einen sehr wichtigen Beitrag leisten die zahlreichen ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer bei den Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und den Hilfsorganisationen. Die Politik muss Sorge dafür tragen, das ehrenamtliche Engagement zu erhalten und nachhaltig zu stärken“, erklärte Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Die Samtgemeinde warte auf die Ersatzbeschaffung eines bereits im Jahr 2015 ausgesonderten Messfahrzeuges für Gefahrstoffe. Bislang wisse man nicht, wann mit der Auslieferung des CBRN-Erkundungskraftwagens gerechnet werden könne. Dies führe dazu, dass Gefahrenmessungen derzeit nur eingeschränkt durchgeführt werden können, stellte Gemeindebrandmeister Daniel Loehrke im Gespräch heraus. De Ridder versprach, sich an das zuständige Ministerium zu wenden. De Ridder lädt regelmäßig zu regionalen Blaulichtkonferenzen im Wahlkreis und in Berlin ein und macht so deutlich, wie wichtig ihr die Unterstützung der Feuerwehren ist. Die Bundesregierung hat auf Initiative der SPD beschlossen, für die Fahrzeugbeschaffung des ergänzenden Katastrophenschutzes zusätzlich 100 Millionen Euro bereitzustellen. Zudem wurden 60 neue Stellen beim Beschaffungsamt eingerichtet, damit die Fahrzeuge möglichst rasch ausgeliefert werden können.

Gefragt nach konkreten Verbesserungswünschen wiesen die anwesenden Brandmeister darauf hin, dass sie sich mehr Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement wünschen: Eine Form sei zum Beispiel, dass Arbeitgeber bei Einstellung eines engagierten Ehrenamtlichen einen finanziellen Bonus erhalten würden – ein Vorhaben, das die Bundestagsabgeordnete sehr unterstützungswürdig findet: „Wir setzen uns nachhaltig für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe ein. Um Anerkennung und Wertschätzung für ehrenamtlich Tätige zu erhöhen und die Nachwuchsgewinnung zu stärken, wollen wir bei öffentlichen und privaten Arbeitgebern dafür werben, bei gleicher Qualifikation ehrenamtlich Tätige bevorzugt einzustellen“, betont De Ridder.