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06.07.2020, 13:55 Uhr

CVJM feiert Familiensonntag mal etwas anders

Holger Hanselle, 1. Vorsitzende des CVJM Isterberg-Quendorf, begrüßt die Gottesdienstbesucher. Foto: CVJM

Holger Hanselle, 1. Vorsitzende des CVJM Isterberg-Quendorf, begrüßt die Gottesdienstbesucher. Foto: CVJM

Schüttorf Über 200 Gäste in rund 70 Autos feierten am vergangenen Sonntag den Gottesdienst zum CVJM-Familiensonntag. Auf dem Parkplatz der Diskothek Index in Schüttorf hörten die Gottesdienstbesucher über eine bestimmte Radiofrequenz die Worte und die Musik auf der Bühne in ihren jeweiligen Autos. Über den Parkplatz verteilt stehen mehrere Bildschirme, auf denen die Besucher das Geschehen auch aus weiterer Entfernung zur Bühne verfolgen können.

„Das ist hier wirklich professionell organisiert und sehr beeindruckend“, sagt Holger Hanselle, 1. Vorsitzender des CVJM Isterberg-Quendorf, und spricht der Familie Bösch ein Lob und gleichzeitig einen großen Dank aus, dass der CVJM den Gottesdienst hier feiern kann. Er begrüßt die Besucher, meist Familien mit Kindern. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal auf einem Auto vor dem Index stehe und zu Autos spreche“ sagt er. Für die Predigt hat der CVJM Isterberg-Quendorf Christina Brudereck aus Essen eingeladen. Die Theologin ist Autorin vieler Bücher und kennt den CVJM seit ihrer Kindheit. Sie habe beispielsweise die Jungschar besucht, erzählt sie in einem kurzen Interview Hanna Kleine-Ruse aus dem Organisationsteam.

In ihrer Predigt nimmt Christina Brudereck das Thema des Gottesdienstes, „Was gibt mir Halt“, auf. Sie vergleicht die Corona-Pandemie mit einem Sturm, der über die Welt fegt. In der Bibel ist im Markus-Evangelium von Jesus zu lesen, der einen Sturm stillt und die Menschen auf einem Boot rettet. Die Bibelstelle ist Zeichen für Vertrauen und Zuversicht, die auch in der aktuellen Corona-Krise enorm wichtig seien, so Brudereck. Sie untermalt ihre Worte immer wieder mit Geschichten und schafft es, Bilder in den Köpfen der der Zuhörer zu kreieren.

Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von einigen Musikerinnen des Chors „Mövenpick“ aus Emlichheim, der sich besonders durch mehrstimmigen, gefühlvollen Gesang auszeichnete. Am Ende des Gottesdienstes steigen Mareike Schulte, Hanna Kleine-Ruse, Janina Benz und Holger Hanselle vom Organisationsteam die silbernen Treppen von der Bühne zum Parkplatz hinunter. „Wir sind sehr zufrieden und freuen uns über die positive Resonanz“, ist das Fazit des Organisationsteams.

Ems-Vechte