23.11.2021, 12:25 Uhr

CDU/FDP-Gruppe beantragt Jugendparlament für die Kreisstadt

Jugendparlamente haben als Vertretung der Kinder und Jugendlichen in einer Stadt oder einem Landkreis verschiedene Aufgaben. So können sie zum Beispiel an Sitzungen des Kreistages teilnehmen und haben das Recht, in verschiedenen Gremien und Ausschüssen angehört zu werden. Hier stimmen Abgeordnete des Jugendparlaments über einen Arbeitsantrag im Deutschen Bundestag in Berlin ab. Symbolfoto: dpa

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Jugendparlamente haben als Vertretung der Kinder und Jugendlichen in einer Stadt oder einem Landkreis verschiedene Aufgaben. So können sie zum Beispiel an Sitzungen des Kreistages teilnehmen und haben das Recht, in verschiedenen Gremien und Ausschüssen angehört zu werden. Hier stimmen Abgeordnete des Jugendparlaments über einen Arbeitsantrag im Deutschen Bundestag in Berlin ab. Symbolfoto: dpa

Nordhorn Die kürzlich gegründete Gruppe aus CDU und FDP im Rat der Stadt Nordhorn hat sich in einem Antrag dafür stark gemacht, dass ab kommendem Jahr ein Jugendparlament in der Kreisstadt ausgerufen wird. „Dabei geht es darum, Jugendlichen eine echte Möglichkeit der Mitgestaltung anzubieten. Eben nicht nur mitreden, sondern mitgestalten“, erklärt Gert Lödden, Gruppenvorsitzender der CDU/FDP.

„Verschiedene Gruppen haben im Wahlkampf immer wieder die Frage zur Gründung eines Jugendparlaments thematisiert. Es ist nun an der Zeit, dass den Ankündigungen Taten folgen“, betont auch Sebastian Hochmann, jugendpolitischer Sprecher der CDU/FDP. Sowohl die CDU als auch die FDP haben entsprechende Passagen in ihren Wahlprogrammen formuliert.

Wahl des Jugendparlamentes für Herbst 2022 geplant

Da die Ansichten der einzubindenden Akteure unterschiedlich sind, schlägt die CDU/FDP-Gruppe vor, im Rahmen eines Arbeitskreises konkrete Fragestellungen zu erörtern. Der Arbeitskreis soll neben Ratspolitikern insbesondere aus Vertretern der politischen Jugendorganisationen und Vertretern des Stadtschülerrates bestehen. „Sicher wurde in jeder politischen Jugendorganisation in den letzten Jahren über ein Jugendparlament gesprochen. Die verschiedenen Ideen und Konzepte müssen nun zusammengetragen werden und in einen Vorschlag für den Ausschuss für Jugend, Soziales und Integration münden“, definiert Hochmann die Vorgehensweise zur Gründung des Jugendparlaments. Gruppenvorsitzender Lödden weist darauf hin: „Klar ist für uns, dass auch eine finanzielle Ausstattung des Jugendparlaments gegeben sein muss.“ Die Entscheidungen, die vom Jugendparlament getroffen wurden, sollen dann auch unmittelbar in die Umsetzung gelangen und nicht noch unter Budgetvorbehalt des Stadtrates stehen. Ziel des Antrages, der Anfang des neuen Jahres beraten wird, ist eine kurzfristige Abstimmung der einzelnen Akteure. Erstmalig gewählt werden und zusammentreten soll das Jugendparlament dann im Herbst 2022.

Gert Lödden, Vorsitzender der CDU/FDP-Gruppe im Nordhorner Stadtrat, spricht sich für die Gründung eines Jugendparlamentes in der Kreisstadt aus, um Jugendlichen eine echte Möglichkeit der politischen Mitgestaltung anzubieten. Foto: Lüken

© Lüken, Jürgen

Gert Lödden, Vorsitzender der CDU/FDP-Gruppe im Nordhorner Stadtrat, spricht sich für die Gründung eines Jugendparlamentes in der Kreisstadt aus, um Jugendlichen eine echte Möglichkeit der politischen Mitgestaltung anzubieten. Foto: Lüken