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27.04.2020, 09:21 Uhr

CDU: Mittel für IT-Ausstattung in Schulen bereitstellen

Die Nordhorner CDU-Fraktion fordert wegen der Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie die vorzeitige Bereitstellung von städtischen Mitteln für die IT-Ausstattung der Nordhorner Schulen.

Schüler lernt mit Tablet-Unterstützung. Foto: privat

Schüler lernt mit Tablet-Unterstützung. Foto: privat

Nordhorn Die Nordhorner CDU-Ratsfraktion fordert vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie die Freigabe der im Haushalt 2020 stehenden städtischen Mittel für die IT-Ausstattung der Nordhorner Schulen. Beispielsweise für die Ausstattung der Grundschulen mit IServ-Servern oder die Medienausstattung an den Oberschulen entsprechend der vorliegenden Medienkonzepte. Damit sollen die Schulen kurzfristig die Möglichkeit zum Aufbau von digitalen Unterrichtsangeboten erhalten. Ein entsprechender Antrag der CDU soll im kommenden Schulausschuss vorbereitet werden.

Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie waren die Nordhorner Schulen quasi über Nacht gezwungen, digitale Unterrichtsangebote für ihre Schülerinnen und Schüler zu entwickeln. „Hierfür sind viele Nordhorner Schulen technisch nur unzureichend ausgestattet. Dieser Umstand macht vor dem jetzigen Hintergrund und der nicht einzuschätzenden Entwicklung eine kurzfristige finanzielle Unterstützung der Schulen beim Aufbau digitaler Angebote zwingend notwendig, heisst es von Seiten der CDU. „Die Mittelfreigabe von der Vorlage einer Gesamtkonzeption im Zusammenhang mit dem sogenannten Digital-Pakt des Bundes abhängig zu machen, wie von der Verwaltung noch im letzten Schulausschuss im März vorgetragen, wird der jetzigen Situation nicht gerecht und ist aus Sicht der CDU-Fraktion deshalb nicht mehr haltbar“, so der Fraktionsvorsitzende Michael Rilke.

Gleichzeitig bittet die CDU die Schulverwaltung kurzfristig um Informationen über die Wiederaufnahme des Schulbetriebs im Mai. Sind die Nordhorner Schulen im Rahmen des Infektionsschutzes räumlich sowie im Bereich der Hygiene und sanitären Voraussetzungen gut aufgestellt, und stehen für mögliche, notwendige Maßnahmen ausreichende Finanzmittel zur Verfügung? Diese Fragen sollten aus Sicht der CDU bereits im nächsten Verwaltungsausschuss geklärt werden, der seine Arbeit wieder regulär aufnimmt.

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