03.05.2021, 08:45 Uhr

CDU fordert Förderung von Obst- und Laubbäumen

Blühender Obstbaum besticht durch seine Farbgebung. Foto: Konjer

Blühender Obstbaum besticht durch seine Farbgebung. Foto: Konjer

Emlichheim Die CDU im Emlichheimer Gemeinderat möchte das Pflanzen von Bäumen attraktiver machen. Darum haben die Christdemokraten nun einen Antrag zur Förderung von Neu- und Ersatzanpflanzungen von Obst- und Laubbäumen eingebracht. Gefördert werden sollen nach dem Willen der CDU heimische Obstgehölze wie Apfel, Kirsche, Birne oder Laubbäume wie Linde, Ahorn oder Buche. „Bäume leisten einen unbestrittenen Beitrag zum Klimaschutz“, heißt es in dem Antrag.

Leider müssten immer mal wieder einige Bäume für Bauarbeiten gefällt werden oder fielen Stürmen oder schlicht ihrem Alter zum Opfer. Trockenheiten, die Demographie oder der Befall von Schädlingen würden wahrscheinlich in den nächsten Jahren bei der Diskussion um den Schutz des Baumbestandes eine Rolle spielen. Darum sei es nun wichtig, aktiv für Neuanpflanzungen zu sorgen. Die Gemeinde leiste bereits mit dem Hochzeits- und Familienwald einen Beitrag für mehr Bäume in Emlichheim, heisst es vonseiten der CDU. Die Partei zeigt sich allerdings davon überzeugt, dass auch im Ort mehr Grundstückseigentümer für die Anpflanzung von Bäumen aktiviert werden könnten. „Wir wollen mit unserem Antrag die Neuanpflanzung von Bäumen attraktiver machen und einen Anreiz setzen, dass sich mehr Grundstückseigentümer über die Anpflanzung Gedanken machen“ begründet CDU-Fraktionssprecher Arne Helweg den Antrag.“Neben dem aktiven Beitrag zu mehr Klimaschutz leisten insbesondere Laubbäume einen Beitrag zu einem ansprechendem Ortsbild“, so Helweg weiter.

Der Vorschlag der CDU-Gemeinderatsfraktion sieht vor, dass heimische Obst- und Laubbäume mit einem Betrag von 50 Prozent bezuschusst werden sollen, maximal 100 Euro je Baum. Die Beantragung soll, analog zum im letzten Jahr gestartetem Förderprogramm für Zisternen zum Grundwasserschutz formlos erfolgen. Der CDU-Vorschlag sieht einen Ansatz von 7500 Euro in diesem und den beiden Folgejahren vor. Finanzmittel stünden durch Umbuchungen im Haushalt zur Verfügung. Nach zwei Jahren solle die Wirkung eines solchen Förderprogramms evaluiert und neubewertet werden. Der Antrag wird nun in den Gremien der Gemeinde diskutiert und beraten.

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