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08.07.2020, 09:13 Uhr

Bundesregierung fördert Kunst im ländlichen Raum

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder beim Besuch des Malkreises in Uelsen. Foto: SPD

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder beim Besuch des Malkreises in Uelsen. Foto: SPD

Uelsen Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder begrüßt die Fördermöglichkeit für Künstler durch den „Fonds Darstellende Künste“ in Kooperation mit der Bundesregierung durch die Auflage des Programms „Global Village Ventures“.

Künstler und Einrichtungen können sich mit ihrem Projekt bis zum 7. August um die bis zu 5000 Euro Projektförderung als Ensemble oder Gruppe aus ländlichen Räumen und aus Ortschaften sowie Kleinstädten mit bis zu 20.000 Einwohnern bewerben. „Die Bundesregierung unterstützt die darstellenden Künste und alle Engagierten auch mit konkreter Projektförderung. Das sind gute Nachrichten, die zeigen, dass wir auch in der Corona-Krise für die KünstlerInnen Engagement zeigen. Besonders freut mich die zielgerichtete Konzeption des Förderprogramms ‚Global Village Ventures‘ für die ländlichen Räume – denn die Künstler haben es oft besonders schwer in der Corona-Krise. Auch wenn wir nicht alle Folgen der Pandemie ausräumen können, so werden wir alles daran setzen, Alternativen zur Unterstützung der Menschen vor Ort zu schaffen. Neben dem Rekordhaushalt 2020 zur Unterstützung aller Teile der Gesellschaft sind dies auch ganz konkrete Maßnahmen, wie etwa durch die Zusammenarbeit mit dem Fonds für darstellende Künste“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems. De Ridder ist selbst Mitglied zahlreicher Kunstvereine in Nordhorn, Lingen, Meppen und Neuenhaus.

Im Fokus der Förderbekanntmachung stehen inhaltlich-explorative Vorhaben zu zeitgenössischen Fragen der Internationalität, den Herausforderungen der Digitalisierung und den spezifischen Antworten und Sichtweisen aus der Perspektive der Dörfer. Weiter heißt es in der Bekanntmachung, dass Recherchen zur Generierung von künstlerischen Inhalten und zukünftigen Konzeptentwicklungen sowie alle Tätigkeiten, die auf die Stabilisierung der künstlerischen Aktivitäten, zum Beispiel Anpassungen von Planungen und Herausforderungen wie etwa in digitalen Formaten, ausgerichtet sind, befördert werden. Dies geschieht gerade mit Blick auf die Folgen der Corona-Krise. „Gespannt blicke ich auf die zahlreichen Aktiven und Kunstschaffenden aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland und bin fest davon überzeugt, dass wir engagierte Beiträge erhalten werden. Es freut mich sehr, wenn wir mit einem Beitrag dafür Sorge tragen, dass wir das Beste aus der Corona-Krise machen und alle Chancen nutzen, aktiv zu bleiben und uns von der schwierigen Situation nicht unterkriegen lassen. Kunst und Kultur sind mir ganz persönlich ein wichtiges Anliegen, dass ich daher auch als Bundestagsabgeordnete mit ganzer Kraft unterstütze. Für die Künstler gilt es daher, sehr konkrete Angebote für die Existenzsicherung zu schaffen. Auch politisch will ich dazu einen Beitrag leisten“, bekräftig De Ridder.

Eine Fachjury des Fonds wird die Anträge ab Mitte August bewerten. Förderanträge können ausschließlich auf der Homepage www.fonds-daku.de/globalvillage-venturesdes Fonds gestellt werden. Auch sind dort Informationen und Ansprechpartner für die Regularien zur Antragsstellung aufgelistet Wer sein Projekt dem Büro von Dr. Daniela De Ridder vorstellen möchte, kann sich per Email an daniela.deridder.ma02@bundestag.de wenden oder unter der Telefonnummer 030 227-71583 anrufen. Dr. De Ridder bietet – ohne jede Gewähr für einen Preisgewinn – nach Sichtung eine Unterstützung für Projekte aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland an.

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