30.09.2022, 14:50 Uhr

Bund fördert Teilhabeprojekte in der Grafschaft und im Emsland

Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann freut sich, dass auch im kommenden Jahr zwei wichtige regionale Projekte für mehr Teilhabe behinderter Menschen vom Bund bezuschusst werden. Foto: privat

Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann freut sich, dass auch im kommenden Jahr zwei wichtige regionale Projekte für mehr Teilhabe behinderter Menschen vom Bund bezuschusst werden. Foto: privat

Der Bund unterstützt in der Grafschaft Bentheim und im Emsland zwei Projekte, die die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen fördern. Dies erfuhr der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Stegemann erklärt in diesem Zusammenhang, dass er sich dafür einsetzt, weitere öffentliche Zuschüsse in die heimische Region fließen zu lassen.

So erhalten die Beratungsangebote des Sozialverbands Niedersachsen im Emsland und der Verein InteGra Grafschaft Bentheim erneut Zuschüsse in Höhe von 95.000 Euro für das nächste Jahr. „Ich freue mich, dass auch im kommenden Jahr zwei wichtige Projekte für mehr Teilhabe im Emsland und in der Grafschaft gefördert werden“, betont Albert Stegemann. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die explodierenden Energiepreise nicht nur Privathaushalte und Unternehmen hart treffen, sondern auch für viele soziale Projekte eine riesige Herausforderung darstellen“, bringt er seine Sorge über die steigenden Belastungen zum Ausdruck.

Wettbewerb um Bundesteilhabepreis

Darüber hinaus macht Stegemann auf den Bundesteilhabepreis aufmerksam. Das Motto des jährlich stattfindenden Wettbewerbs lautet „Wohnen barrierefrei – selbstbestimmt – zeitgemäß“. Teilnahmeberechtigt sind alle Akteure, die innovative Projekte für barrierefreies Wohnen vorweisen können. Die eingereichten Konzepte sollen eine Vorbildfunktion für Inklusion im Wohn- und Sozialraum darstellen. Bewerbungen von Architektur- und Stadtplanungsbüros, Verbände oder Initiativen potenzieller Nutzer sind erwünscht, so Stegemann. Der Anspruch ist, barrierefreies mit selbstbestimmtem Wohnen zu verbinden. Allen Menschen soll dadurch eine gleichberechtigte und uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden.

Der Bewerbungszeitraum für die kostenfreie Teilnahme am Wettbewerb „Wohnen barrierefrei – selbstbestimmt – zeitgemäß“ endet am 20. Dezember. Weitere Informationen sind unter dem Menüpunkt „Bundesteilhabepreis 2022“ auf der Website der Bundesfachstelle Barrierefreiheit zu finden.