08.02.2021, 08:47 Uhr

Bürgerforum Nordhorn verzeichnet steigende Mitgliederzahlen

Der erste Vorsitzende Christoph Meier (Zweiter von rechts) mit seinen Mitstreitern Kim kleine Lögte, Oliver Nuffer und Christiane Preuß vor dem Nordhorner Rathaus. Foto: privat

Der erste Vorsitzende Christoph Meier (Zweiter von rechts) mit seinen Mitstreitern Kim kleine Lögte, Oliver Nuffer und Christiane Preuß vor dem Nordhorner Rathaus. Foto: privat

Nordhorn Im Juli 2020 von acht Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen, hat der unabhängige Verein Bürgerforum Nordhorn nach eigenen Angaben seine Mitgliederzahl mittlerweile vervierfacht. „Seit Anfang des Jahres erleben wir regen Zulauf von Menschen, die die Nordhorner Politik gerne aktiv mitgestalten möchten. Mittlerweile sind wir auf über 30 Mitglieder angewachsen; Tendenz steigend“, erklärt Christoph Meier, 1. Vorsitzender des Bürgerforums Nordhorn (B!FN). „Diese Entwicklung zeigt uns, dass Politik in Nordhorn neue Gesichter und einen frischen Wind braucht“, so Meier weiter. Mit dem Ziel von deutlich mehr Bürgerbeteiligung, einer größeren Transparenz und einer anderen Art von Politik habe das B!FN in den letzten Wochen Akzente gesetzt und die ersten Anfangserfolge erzielt.

Die Gründungsmitglieder haben zusammen Themen erarbeitet, welche auf der Webseite des Vereins www.buergerforum-nordhorn.de veröffentlicht sind. Diese Themen sollen gemeinsam mit den Mitgliedern inhaltlich weiterentwickelt und ausgefeilt werden, um letztendlich die Grundlage des Programms für die im Herbst anstehende Kommunalwahl zu bilden. „Die Idee einer offenen Kommunikation und der beabsichtigte Informationsaustausch zwischen Bürgern, Verwaltung und Politik findet Anklang in Nordhorn. Das Bürgerforum möchte ganz bewusst aktuelle Themen rund um die hiesige Kommunalpolitik zusammen im Dialog mit der Bevölkerung verständlich und nachvollziehbar darstellen, hinterfragen, diskutieren und mögliche Lösungen aufzeigen. Eine transparente Politik führt zu deutlich mehr Bürgerbeteiligung und einem größeren Interesse an Themen vor Ort. Zudem beugt diese Art der offenen Kommunikation Politikverdrossenheit vor“, heißt es von Seiten des Bürgerforums.

„Wir sind begeistert von dem Zuspruch, den wir erfahren. Jede Woche erreichen uns neue Mitgliedsanträge oder Interessensbekundungen für den Verein. Das aktuelle Durchschnittsalter der Vereinsmitglieder liegt bei 38,7 Jahren. Ganz besonders freut uns, dass der Frauenanteil bei den Mitgliedern über 50 Prozent liegt“, erläutert die 2. Vorsitzende des Vereins, Christiane Preuß.

„Mit pragmatischer Politik vor Ort und dem Ziel, in den politischen Gremien die Interessen der Bürger wahrzunehmen, möchte das Bürgerforum neue politische Akzente setzen und somit auch verkrustete Strukturen aufbrechen. Mit öffentlichen Videokonferenzen jeweils am ersten Montag des Monats möchten wir allen politisch Interessierten die Möglichkeit geben, sich einzubringen, aktiv zu beteiligen und das B!FN kennenzulernen. Ferner ist uns wichtig, möglichst viele Akteure wie Planer, Investoren, Verwaltung, die Politik und natürlich den Bürger selbst an einen Tisch zu bekommen“, erklärt Oliver Nuffer, stellvertretender Vorsitzender des Vereins.

Für die anstehende Kommunalwahl im Herbst dieses Jahres ist das Team des Bürgerforums optimistisch. „Wir sind gespannt, wie unsere Art von Politikgestaltung bei den Wählern ankommt. Sicher ist, wir werden als Team mit einer starken Mannschaft antreten“, zeigt sich Kim kleine Lögte, stellvertretende Vorsitzende, zuversichtlich.

„Wir sind offen für einen regen Austausch. Neue Mitglieder finden bei uns ohne starre Strukturen einen Platz und werden in die Prozesse integriert. Ich spreche somit gerne eine Einladung an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus“, sagt Christoph Meier abschließend.

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