18.11.2020, 10:10 Uhr

Bürgerforum Nordhorn: „Zufahrt Gartenabfallplatz neu regeln“

Bei der Anfahrt zum Gartenabfallsammelplatz an der Otto-Hahn-Straße in Nordhorn bildet sich zu Stoßzeiten oft ein Stau. Foto: privat

Bei der Anfahrt zum Gartenabfallsammelplatz an der Otto-Hahn-Straße in Nordhorn bildet sich zu Stoßzeiten oft ein Stau. Foto: privat

Nordhorn Das Bürgerforum Nordhorn bemängelt eine „Fehlplanung“ am Gartenabfallsammelplatz auf der Blanke und fordert eine Neuregelung für die Anfahrt zum Platz an der Otto-Hahn-Straße. „Am vergangenen Samstag konnten wir zum wiederholten Male erleben, dass die Zufahrtsregelung zum Gartenplatz auf der Blanke nicht gut geregelt ist. Schon wieder bildete sich eine lange Schlange“, beschreibt Christoph Meier, Vorsitzender des Bürgerforums, die Situation. „Das sorgt für großen Unmut, denn diese Problematik wäre schnell lösbar“, ist Meier überzeugt. Für ihn liegt das Problem auf der Hand. So ist laut Meier „die Zufahrt zum Platz ungünstig geplant worden“, weil sich Sperrmüllanlieferungen, die gewogen oder angemeldet werden müssen und die Anlieferung von Gartengrün vermischen, was zu einer verstopften Zufahrt führt.

„Das ist sehr ärgerlich für alle Bürgerinnen und Bürger, für die es zu sehr langen Wartezeiten kommt – welche vermeidbar wären. Wir sind der Meinung, dass hier schnell Abhilfe geschaffen werden muss“, erklärt der Vorsitzende und fordert eine Lösung der Stadtverantwortlichen. „Grundlage für diese Abhilfe muss ein grundsätzliches Umdenken von Verwaltung und kommunalen Entscheidungsträgern sein. Der Gartensammelplatz ist ein Serviceangebot des Landkreises an die Bürger, welche diesen Service mit ihren Gebühren und Steuern bezahlen. Platt gesagt: Uns ist egal, welche Problematik dort zugrunde liegt. Findet eine Lösung! Eine breitere Zufahrt oder eine zweite separate Zufahrt zum Gartensammelplatz, welche bei Bedarf geöffnet wird, muss umsetzbar sein“, appelliert Meier und fügt abschließend hinzu: „Im jetzigen Zustand ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es dort zu einem Unfall kommt, zumal die Straße auch viel von Lastwagen aus dem Gewerbegebiet genutzt wird. Hier können Politik und Verwaltung Bürgernähe zeigen und ein kleines Problem, welches immer wieder für Ärger sorgt, lösen.“

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