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02.12.2019, 12:00 Uhr

Briefe aus Nepal erreichen Bentheimer Burg-Gymnasium

Der traditionelle Adventsmarkt am Burg-Gymnasium, der am 29. November stattfand, bot dieses Jahr ein besonderes Ereignis: Die Schülerinnen und Schüler aus der Obergrafschaft nahmen aufgeregt die Schreiben ihrer Briefpartner aus Nepal in Empfang.

Stolz präsentieren die Schülerinnen und Schüler die Briefe aus Nepal, hinten von links: Schulleiterin Johanna Schute, Religions- und Politiklehrerin Sabine Engelbertz, Bernd Kolhof, Birgit Kolhof; vorne von links: Lilly Rosenski und Lars Hagmann als Schülervertreter. Foto: Detlev Humann

Stolz präsentieren die Schülerinnen und Schüler die Briefe aus Nepal, hinten von links: Schulleiterin Johanna Schute, Religions- und Politiklehrerin Sabine Engelbertz, Bernd Kolhof, Birgit Kolhof; vorne von links: Lilly Rosenski und Lars Hagmann als Schülervertreter. Foto: Detlev Humann

Vor einem knappen halben Jahr hatte das Burg-Gymnasium Besuch von Prinz Krishna Shah, dem Geschäftsführer des Vereins Hoste Hainse, der wiederum Träger nepalesischer Schulen ist, die auch durch den Verein „Zukunft entwickeln“ gebaut wurden und unterstützt werden. An die Schüler dieser Schulen hatten Schülerinnen und Schüler des Burg-Gymnasiums Briefe geschrieben, die an Krishna überreicht worden waren. Im Rahmen der 100-Millionen-Kampagne zur Stärkung der Kinderrechte gab es vor einigen Tagen eine Veranstaltung in Berlin, bei der die Antworten aus Nepal durch den Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi weitergegeben wurden – an Birgit und Bernd Kolhof vom Grafschafter Verein „Zukunft entwickeln“. Die beiden überreichten beim Adventsmarkt diese Briefe über die Schülervertretung an die Adressaten im Burg-Gymnasium. Das war für viele ein aufregendes Ereignis – persönliche Post aus Mittelost!

Neben diesem erstmaligen „exotischen Ereignis“ hatte der Adventsmarkt viel Bewährtes zu bieten: Zu Beginn musizierten Schülerinnen und Schüler der sechsten und siebten Klassen unter der Leitung von Hartmut Meyer und Philipp van Verth. Präsentationen und Filme informierten über das Schulleben. Hauptsächlich drehte sich der Nachmittag aber um Verzehr und Verkauf: Kuchen, Waffeln, Crêpes und Bratwurst gab es zu essen; verkauft wurden Plätzchen, Weihnachtskarten, Weihnachtsdekoration, Weihnachtstüten, Badekugeln, Betonengel, nachhaltig hergestellte Geschenke (Upcycling), Vogelringe, Futtertassen, Bienenwachskerzen oder Honig. Außerdem im Angebot waren Dosenwerfen, Erbsenraten und Bobbycar-Rennen. Kinder wurden geschminkt und der Bau von Kekshäuschen diente dem Zeitvertreib in der Kinderbetreuung. Die Tombola der Klasse 8d vergab rund 200 Preise. Ein Bücherflohmarkt war in der Bibliothek aufgebaut. Die Einnahmen des Adventsmarkts verbleiben zur Hälfte bei den Klassen und zur anderen Hälfte gehen sie wie schon seit Jahren an den Verein „Zukunft entwickeln“. Über dessen Arbeit kann man sich noch bis zu den Weihnachtsferien auf Schautafeln in der Schulmensa informieren.