21.12.2020, 14:00 Uhr

Breitbandausbau geht auch in Nordhorn und Schüttorf voran

Solche Bilder finden sich an vielen Orten in der Grafschaft Bentheim. Foto: Vennemann

Solche Bilder finden sich an vielen Orten in der Grafschaft Bentheim. Foto: Vennemann

Nordhorn/Schüttorf Der Grundstein für das neu entstehende Glasfasernetz in den Außenbereichen der Kreisstadt Nordhorn und der Samtgemeinde Schüttorf ist gelegt. Dank genügend eingereichter Aufträge wurde die angesetzte Quote von 55 Prozent schon weit im Voraus erreicht.

Rund 1400 unterversorgte Haushalte hatten während der Vermarktungsphase die Chance auf einen zukunftssicheren Breitbandanschluss. „Wir freuen uns, dass sich schon mehr als 70 Prozent für einen Anschluss entschieden haben“, sagt Inga Lassen, Teamleitung Vertrieb & Marketing bei Grafschafter Breitband. So komme man dem Ziel einer stabilen und flächendeckenden Breitbandversorgung immer näher. Denn gerade in Zeiten von Corona zeigt sich wie wichtig eine schnelle Internetanbindung eigentlich ist. „Die Außenbereiche müssen teilweise mit weniger als 16 Mbit/s im Download auskommen“, sagt Lassen. Im Zeitalter der modernen Digitalisierung kein zufriedenstellender Zustand. Vor allem bei Familien mit Kindern stelle so eine kleine Downloadrate ein echtes Problem dar. Für Arbeiten im Home Office, Homeschooling oder Studium von zu Hause reicht vielfach diese Leistung nicht aus.

Auch Landrat Uwe Fietzek freut sich, dass dem Ausbau der unterversorgten Außenbereiche Nordhorns sowie der Samtgemeinde Schüttorf mit schnellem Internet nun nichts mehr im Wege steht. Er dankt allen, die bei der Vermarktung mitgeholfen haben.

Da die 1400 Haushalte als unterversorgt gelten, wurden durch den Netzeigentümer, der Breitband Grafschaft Bentheim GmbH & Co. KG, Fördergelder bei Bund und Land beantragt, um den Ausbau zu finanzieren. „Wir werden alles daransetzen, die Bürgerinnen und Bürger so schnell wie möglich mit einer eigenen Glasfaserleitung auszustatten“, sagt Fietzek. Mit den ersten Tiefbauarbeiten wird im I. Quartal 2021 begonnen.

Bis Baubeginn haben die restlichen 30 Prozent weiterhin die Möglichkeit sich den Glasfaseranschluss zu sichern. Da die Vorvermarktungsphase abgeschlossen ist, werden sich die Konditionen ein wenig ändern. War der Anschluss in der Vorvermarktung kostenfrei, sei nun laut Breitbandgesellschaft eine Anschlussgebühr von einmalig 299 Euro brutto zu leisten. Ob eine Anschrift als verfügbar gilt, kann direkt auf www.grafschafter-breitband.de geprüft werden.

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