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07.04.2020, 16:32 Uhr

Blutspende werden weiter dringend benötigt

Das Deutsche Rote Kreuz weist darauf hin, dass Blutspendetermine vom Veranstaltungsverbot ausgenommen sind und nach wie vor für viele Notfallpatienten und langfristige Behandlungen überlebensnotwendige Bedeutung haben.

Bei der Blutspende wird auf bestmöglichen Schutz viel Wert gelegt. Foto: Rehme

Bei der Blutspende wird auf bestmöglichen Schutz viel Wert gelegt. Foto: Rehme

Nordhorn „ Blutspenden in Zeiten von Corona und Kontaktverbot, ist das überhaupt noch möglich? Die Antwort ist ganz klar: Ja. Blutspendetermine sind vom Veranstaltungsverbot ausdrücklich ausgenommen und nach wie vor für viele Notfallpatienten und langfristige Behandlungen überlebensnotwendig.

Die Hygienemaßnahmen auf den Terminen bieten allen Beteiligten den bestmöglichen Schutz. „Die Sicherheit unserer Spender, Empfänger der Blutkonserven, Mitarbeiter und ehrenamtlicher Helfer steht für uns an oberster Stelle. Aus diesem Grund haben wir weitreichende Sicherheitsvorkehrungen getroffen.“ betont Karin Maschmeier, Gebietsreferentin vom DRK Blutspendedienst NSTOB, zuständig für die Grafschaft Bentheim und das Emsland.

Die Zulassungs- und Hygienebestimmungen gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz auf allen Spendeterminen. Personen, die in den letzten zwei Wochen mit infizierten oder in Quarantäne befindlichen Personen Kontakt hatten, in den letzten vier Wochen in einem der Risikogebiete oder dem Ausland gewesen sind und/oder sich erkältet beziehungsweise krank fühlen, müssen der Blutspende unbedingt fern bleiben. Befragungen hierzu sowie Temperaturmessungen werden von den Blutspendeteams vor Betreten des Spendelokals durchgeführt. Die Spender werden nach und nach in das Spendelokal gelassen, um Abstände zwischen den Spendern, Mitarbeitern und Ehrenamtlichen (mindestens 1,5 bis 2 Meter) zu gewährleisten. Hinweisschilder hierzu platzieren die Teams an den Eingängen. Darüber hinaus ist ausreichend Desinfektionsmittel an mehreren Stationen vorhanden. Alle Mitarbeiter achten verstärkt darauf, dass dieses auch benutzt wird. Zudem erhält jeder Spender einen eigenen Kugelschreiber, alle Mitarbeiter und Ehrenamtlichen tragen Handschuhe und einen Mundschutz. Das Imbissangebot nach der Spende wurde auf Lunchpakete oder Gutscheine umgestellt, um unnötigen Kontakt der Spender zu vermeiden.

Der DRK-Blutspendedienst beobachtet die Lage rund um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus (COVID-19) sehr aufmerksam und steht hierzu in engem Austausch mit den verantwortlichen Behörden. Grundsätzlich gilt wie immer: Wer Blut spenden möchte, sollte sich gesund und fit dafür fühlen. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspender und Empfänger. Die Blutspendetermine unterliegen generell äußerst strengen, hygienischen Regularien. Das Thema wird vom DRK sehr sensibel gehandhabt, in Panik zu verfallen, wäre jedoch nicht zielführend. An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich durch Covid-19 nichts geändert. Für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. Bluttransfusionen sind sicher und unverzichtbar. Auch an dieser Stelle ist zu betonen, dass die Aufsichtsbehörden engmaschig beobachten und analysieren.

Um die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Blutkonserven auch in diesen Zeiten weiterhin zu gewährleisten, bietet der DRK Blutspendedienst im April folgende Termine an: Mittwoch, 15. April, Sportpark Schüttorf 15 bis 20 Uhr, Dienstag, 21. April, Ludwig-Povel Schule Nordhorn, 16 bis 20 Uhr, Mittwoch, 22. April, Sportpark Schüttorf, 15 bis 20 Uhr, Donnerstag, 23. April, DRK Heim Bad Bentheim, 15 bis 20 Uhr, Mittwoch, 29. April, Schulzentrum Deegfeld, Nordhorn 16 bis 20 Uhr. Weitere Termine und Infos zum Thema sind auf https://www.drk-blutspende.de/ zu finden.

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