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31.01.2019, 14:31 Uhr

Bewerbungsanschreiben besser zu förmlich als zu lax

Im Anschreiben zeigen Bewerber, ob sie die richtige Besetzung für die Stelle sind. Der Ton macht dabei die Musik: Formuliert man zu umgangssprachlich, kann das schnell negative Auswirkungen haben.

Bewerbungsanschreiben besser zu förmlich als zu lax

Der richtige Tonfall ist im Anschreiben einer Bewerbung ausgesprochen wichtig. Foto: Jens Schierenbeck

dpa/tmn Berlin Wer nicht genau weiß, an wen das Anschreiben einer Bewerbung zu richten ist, sollte auf eine neutrale und formale Sprache achten.

„Zunächst mal gilt immer noch das „Sie““, erläutert Jürgen Hesse vom Büro für Berufsstrategie in Berlin. „Generell fährt man besser damit, wenn man nicht zu lax oder freizeitorientiert formuliert.“ Das gelte selbst dann, wenn Unternehmen versuchen, Bewerbungen zu vereinfachen. Etwa, indem sich Bewerber zunächst einmal ohne Anschreiben oder Lebenslauf per WhatsApp melden können.

Die Grundregel lautet Hesse zufolge immer: „Was ist angemessen?“ Zum „Du“ wechseln sollte man lediglich, wenn man genau weiß, dass das angebracht ist. „Zum Beispiel, wenn ein Bewerber schon vorab telefonisch mit den Ansprechpartnern Kontakt hatte und klar ist: Das sind drei junge Start-up-Gründer, die selbst sofort auf das „Du“ gewechselt sind.“