07.06.2022, 12:00 Uhr

Bentheimer Schüler pflegen Austausch mit College in Oldenzaal

Während ihres Gegenbesuchs im niederländischen Oldenzaal hatten die Schüler der Klasse 9d des Bad Bentheimer Burg-Gymnasiums die Gelegenheit, vielfältige Eindrücke zur Kultur und Sprache des Nachbarlandes zu gewinnen. Foto: Kuscu

Während ihres Gegenbesuchs im niederländischen Oldenzaal hatten die Schüler der Klasse 9d des Bad Bentheimer Burg-Gymnasiums die Gelegenheit, vielfältige Eindrücke zur Kultur und Sprache des Nachbarlandes zu gewinnen. Foto: Kuscu

Bad Bentheim Nach zweijähriger Pause konnte das Burg-Gymnasium Bad Bentheim, insbesondere die Klasse 9d mit ihren Lehrkräften Nadine Raabe und Paul Brüggemann, im Rahmen des Niederländisch-Unterrichts vom 18. bis 20. Mai wieder Besuch empfangen von Schülern der Partnerschule Twents Carmel College in Oldenzaal. Die niederländischen Gäste wurden während ihres dreitägigen Aufenthalts in deutschen Gastfamilien untergebracht. Auf dem Programm standen unter anderem eine von den Schülern selbst erstellte Schulrallye, ein Besuch der Schüttorfer Discothek „Index“ und der „Icebar“, eine Führung durch die Burg Bentheim sowie ein gemeinsames Pizzaessen und ein Abend mit Sport und Spiel, der allerdings wetterbedingt mehr oder minder „ins Wasser fiel“. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stand der Gemeinschaftsgedanke: So haben die deutschen und niederländischen Schüler in gemischten Gruppen Videos von den Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung erstellt.

Der Gegenbesuch der Bad Bentheimer Gymnasiasten in Oldenzaal erfolgte dann einige Tage später, vom 23. bis 25. Mai. Auch hier wurden den gemischten Schülergruppen kreative Gruppenaufträge gestellt, unter anderem haben sie die St.-Plechelmus-Kirche besichtigt, an einer Stadtführung und an einem Tanzkursus teilgenommen und konnten in einem Quiz rund um die deutsche und niederländische Kultur ihr Wissen auf den Prüfstand stellen.

„Ziel dieser Art der Begegnung ist es, tiefer in die jeweilige Kultur und Sprache des Nachbarlandes einzutauchen, die Sprachkompetenz zu verbessern, außerschulische internationale Kontakte zu ermöglichen, die über die reine Zeit des Austausches hinausgehen, sowie gemeinsam an Projekten zu arbeiten und mehr über sich und die anderen zu lernen“, erläutert Niederländisch-Lehrerin Nadine Raabe. Sie und ihr Kollege Paul Brüggemann ziehen ein positives Fazit: „Die Schülerinnen und Schüler haben ganz viel gelernt in dieser Zeit. Auch wenn etwas einmal nicht so war wie zu Hause, nehmen sie doch viel mehr mit als nur die Eindrücke zur Kultur und Sprache – sie haben für sich selbst, aber auch für ihr Leben gelernt.“
Die Kosten des Schüleraustausches auf deutscher Seite wurden in diesem Jahr fast vollständig von der Organisation Nederlandse Taalunie übernommen, der Schulverein des Burg-Gymnasiums Bad Bentheim steuerte ebenfalls einen Teil der Finanzierung bei.