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18.11.2019, 07:00 Uhr

Bentheimer Jahrbuch: 320 Seiten Grafschafter Geschichte

Der geschichtlich interessierte Grafschafter darf sich freuen: Ab sofort ist das Bentheimer Jahrbuch 2020 im Buchhandel erhältlich.

Hubert Winter (Zweiter von links), Stiftungsratsvorsitzender der Grafschafter Sparkassenstiftung, blickte mit Bernhard Jansen, Josef Brüggemann und Steffen Burkert (von links) in die frisch gedruckten Bentheimer Jahrbücher (2020). Die Grafschafter Sparkassenstiftung förderte auch dieses Mal die Erstellung des für die Heimatregion viel bedeutenden Werkes mit 8000 Euro. Foto: Kreissparkasse

Hubert Winter (Zweiter von links), Stiftungsratsvorsitzender der Grafschafter Sparkassenstiftung, blickte mit Bernhard Jansen, Josef Brüggemann und Steffen Burkert (von links) in die frisch gedruckten Bentheimer Jahrbücher (2020). Die Grafschafter Sparkassenstiftung förderte auch dieses Mal die Erstellung des für die Heimatregion viel bedeutenden Werkes mit 8000 Euro. Foto: Kreissparkasse

Der Heimatverein der Grafschaft Bentheim setzt mit dieser Publikation seine bis in das Jahr 1926 zurückreichende Reihe der Heimatjahrbücher fort. Maßgeblichen Anteil an der Weiterentwicklung hat die Grafschafter Sparkassenstiftung, die für das Buchprojekt auch dieses Mal 8000 Euro zur Verfügung gestellt hat.

„Der Heimatverein Grafschaft Bentheim widmet sich seit mehr als einem Jahrhundert der Heimatpflege. Durch die Jahrbücher haben wir die Chance, Wissenswertes über die Grafschaft aus einem breiten Themenspektrum zu erfahren und der Nachwelt zu erhalten“, betont Hubert Winter, Stiftungsratsvorsitzender der Grafschafter Sparkassenstiftung, bei der Spendenübergabe an die Vertreter des Heimatvereins, Josef Brüggemann (Vorsitzender) und Bernhard Jansen (Geschäftsführer).

Auf 320 Seiten hat das durchweg ehrenamtlich tätige Team um Redaktionsleiter Steffen Burkert rund 40 Beiträge aus den Bereichen Natur und Landschaft, Biografien, Geschichte und Zeitgeschehen sowie Heimatkunde und Grafschafter Platt zusammengestellt. 80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs bilden Beiträge über diese Zeit einen Schwerpunkt im aktuellen Bentheimer Jahrbuch. So erinnert Helmut Lensing an den deutschen Überfall auf die Niederlande 1940. Gerrit Jan Beuker hat die Uelsener Gemeinderatsprotokolle aus den Jahren 1931 bis 1946 ausgewertet und die Briefe, Fotos und Einträge im Taschenkalender eines Soldaten aus Oeveringen zusammengetragen. Dr. Werner Rohr steuert Texte aus dem Gruppenbuch einer Nordhorner Gruppe des Bundes Deutscher Mädel (BDM) bei.

Der ehemalige Erste Kreisrat Hans-Werner Schwarz befasst sich mit der Geschichte des ältesten Grafschafter Geldinstituts: Die Kreissparkasse Grafschaft Bentheim zu Nordhorn gibt es seit nunmehr 150 Jahren. Schwarz berichtet, „wie sie wurde, was sie ist“. Redaktionsleiter Steffen Burkert porträtiert den Schüttorfer Hans Leussink (1912-2008), der als Minister in Willy Brandts Kabinett eine kurze bundespolitische Karriere erlebte und anschließend weitgehend in Vergessenheit geriet.

Im Abschnitt über Natur und Landschaft in der Grafschaft geht es diesmal unter anderem um den Feldhasen, den Neuntöter, um Steinpilze und das Tausendgüldenkraut. Helmut Schönrock bereichert den Bereich Kunst und Kultur mit einem Beitrag über die frühere Reklamemalerei von Ferdy Horrmeyer im jüngst renovierten Bentheimer Bahnhof. Und im Abschnitt „Zeitgeschehen“ erinnert Wilhelm Hoon an die Anfänge des Basketball-Sports in der Grafschaft.

Erhältlich ist das 320 Seiten umfassende, durchgehend farbige Buch im Buchhandel (ISBN 978-3-9818211-7-8). Mitglieder des Heimatvereins erhalten das Jahrbuch in der Geschäftsstelle im Gebäude des Kreis- und Kommunalarchivs, NINO-Allee 2, Nordhorn.