05.10.2020, 15:10 Uhr

Bentheimer Eisenbahn: Tipps für Sicherheit an Bahnübergängen

Bahnübergänge erfordern von den Verkehrsteilnehmern erhöhte Aufmerksamkeit. Archivfoto: Hille

Bahnübergänge erfordern von den Verkehrsteilnehmern erhöhte Aufmerksamkeit. Archivfoto: Hille

Nordhorn Wie die Bentheimer Eisenbahn mitteilt, hat ein Radfahrer vor Kurzem am Bahnübergang am Vogelpool trotz Rotlichtes die Bahnstrecke überquert und wäre beinahe mit der nahenden Regionalbahn kollidiert. „Nur dank der sehr guten Reaktion des Triebwagenführers konnte umgehend eine Notbremsung eingeleitet und damit Schlimmeres verhindert werden. Solcherlei Fehlverhalten sind nicht nur lebensbedrohlich, sondern auch strafbar“, heißt es aus dem Unternehmen. Gegen den Radfahrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Sicherheit am Bahnübergang

Das Polizeikommissariat Nordhorn und die Bentheimer Eisenbahn nehmen diesen Zwischenfall zum Anlass, um noch einmal die wichtigsten Hinweise zum Verhalten an Bahnübergängen zusammenzufassen.

Schienenfahrzeuge haben Vorrang.

Sobald ein Bahnübergang im Vorfeld angekündigt wird, gilt: bremsbereit sein und langsam fahren, Tempolimits beachten.

Nicht überholen.

Auf akustische Signale achten und das Radio leiser stellen.

Am Andreaskreuz in Ruhe beide Seiten der Strecke überblicken. Erst weiterfahren, wenn ganz sicher kein Zug kommt.

Bei geschlossenen Schranken unbedingt anhalten. Niemals umfahren oder darunter durchklettern.

Auch wenn die Schranken schon oben sind: Leuchten die Lichtsignale noch, unbedingt stehen bleiben, bis sie erloschen sind.

Bleibt das Fahrzeug auf dem Bahnübergang liegen, sofort das Auto und den Übergang verlassen und den Notruf 112 anrufen.

Die Verkehrssicherheitsberater der Polizeikommissariate und die Bentheimer Eisenbahn AG bitten alle Eltern eindringlich, ihre Kinder für die Gefahren in Zusammenhang mit dem Bahnverkehr zu sensibilisieren.

Ems-Vechte