10.08.2021, 14:10 Uhr

Benefizkonzert in Nordhorn für die Flutopfer

Das Motiv macht die verheerenden Folgen der Flut deutlich. Viele Menschen haben ihr ganzes Hab und Gut verloren und sind auf Hilfe angewiesen. Foto: dpa

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Das Motiv macht die verheerenden Folgen der Flut deutlich. Viele Menschen haben ihr ganzes Hab und Gut verloren und sind auf Hilfe angewiesen. Foto: dpa

Nordhorn Weggespülte Häuser, Straßen und Schienen, zahlreiche Tote und viele zerstörte Existenzen sind das erschreckende Ergebnis einer Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Bilder davon prägen seit Wochen die Nachrichten in Fernsehen und Zeitungen und machen die Not der dort lebenden Menschen deutlich.

Die Ereignisse haben inzwischen zu einer großen Solidarität in ganz Deutschland geführt. Auch aus der Grafschaft Bentheim sind Hilfskräfte in die betroffenen Gebiete gefahren, um die Menschen vor Ort bei den dringend notwendigen Aufräumarbeiten zu unterstützen. Auch Spendenaktionen wurden ins Leben gerufen.

Vor Kurzem haben sich Musiker aus der Region überlegt, welchen Beitrag sie leisten können. In Kooperation mit dem Unternehmen Gastro Event Schwarzer werden sie am Samstag, 21. August, ein Benefizkonzert vor den Vechte-Arkaden an der Hagenstraße in Nordhorn geben. Mit dabei sind die „Evergreens“, Salip Tarakci sowie „Jonnie & Sabine“. Beginn ist um 11 Uhr, Ende um 14 Uhr. Alle Zuschauer werden um eine Spende für die Opfer der Flutkatastrophe gebeten.

Wie Friedhelm Leuders und Holger Platen von den „Evergreens“, Jonnie Mulder und Sabine ter Hurrne von den „Good old days“ und Salip Tarakci gemeinsam erklärten, sei es für sie angesichts der verheerenden Bilder von den Überschwemmungen sofort klar gewesen, dass sie schnell gemeinsam eine Aktion auf die Beine stellen, um den Menschen in den betroffenen Gebieten zu helfen. „Jeder tut in dieser Situation, was er am besten kann. Wir machen Musik und wollen so schnelle Hilfe bieten“, betonen Salip Tarakci und Friedhelm Leuders.

Der Veranstalter weist auf die bestehende niedersächsische Corona-Verordnung hin, insbesondere auf das Tragen von Masken und das Halten von Abstand.

Zur Aktion „Lichtblicke“

Der Erlös geht an die Aktion „Lichtblicke – Weil Menschen Hilfe brauchen“. Seit 1998 unterstützt die Initiative in ganz Nordrhein-Westfalen (NRW) Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die materiell, finanziell und seelisch in Not geraten sind. Ins Leben gerufen wurde die Aktion von den 45 NRW-Lokalradios, dem Rahmenprogramm radio NRW, den Caritasverbänden der fünf NRW-Bistümer sowie der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Die Schirmherrschaft hat Susanne Laschet, die Gattin des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet. Mit ihrer Unwetter-Hilfe-Spendenaktion zugunsten der Flutopfer in den betroffenen Gebieten hat die Aktion „Lichtblicke“ bisher schon über 10 Millionen Euro einwerben können.