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05.12.2019, 11:30 Uhr

Behördennetz wird für digitale Bürgerdienste modernisiert

Die Rathäuser in der Grafschaft verbindet ein Datennetz, das den Zugang der Gemeinden im Landkreis zu ihrem Dienstleistungsrechenzentrum in Osnabrück sicherstellt, aber auch eine Plattform für den Austausch von Daten zwischen den Verwaltungsdienststellen ist.

Landrat Uwe Fietzek unterzeichnet die neuen Verträge. Mit dabei: von links Hans-Georg-Mers (IT-Leiter Kreisverwaltung), Andreas Temmen (Key Account Manager EWE TEL) und Ludwig Kohnen (Geschäftsführer EWE TEL). Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim

Landrat Uwe Fietzek unterzeichnet die neuen Verträge. Mit dabei: von links Hans-Georg-Mers (IT-Leiter Kreisverwaltung), Andreas Temmen (Key Account Manager EWE TEL) und Ludwig Kohnen (Geschäftsführer EWE TEL). Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim

Für die Gemeinden erfolgt über dieses intrakommunale Datennetz auch der Zugang zum Landesdatennetz Niedersachsen und damit zu den landes- und bundesweit eingerichteten, zentralen Datendiensten. Insbesondere die behördenübergreifende Zusammenarbeit der Grafschafter Kommunen für die Bereitstellung von digitalen Bürgerdiensten, die den persönlichen Gang zur Verwaltung überflüssig machen sollen, hat nun einen deutlichen Ausbau der bislang verfügbaren Bandbreiten im Kommunalnetz Grafschaft Bentheim erforderlich gemacht. Das Oldenburger Telekommunikationsunternehmen EWE TEL und der Landkreis Grafschaft Bentheim haben jüngst die Verträge für eine erhebliche Bandbreiten-Erhöhung im Kommunalnetz sowie die Erneuerung der technischen Komponenten vereinbart. Die mit Glasfaser angeschlossenen Rathäuser im Landkreis erhalten im Zuge der Modernisierung eine Bandbreitenerhöhung von 400 Mbit/s zum Kreishaus und zum Kommunalrechenzentrum ITEBO in Osnabrück.

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Bei der Vertragsunterzeichnung mit dem EWE TEL - Geschäftsführer der Ludwig Kohnen in der Kreisverwaltung betonte Landrat Uwe Fietzek Kethorn die erhebliche Bedeutung des Kommunalnetzes für die Umsetzung der weitreichenden Anforderungen aus dem Onlinezugangsgesetz, das die Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen verpflichtet, bis zum Jahr 2023 ihre Verwaltungsleistungen für Bürger und Unternehmen auch digital anzubieten. Landrat Fietzek möchte die kommunalen Verwaltungsdienstleistungen über einen kreisweiten Portalverbund einfach, schnell und sicher als digitale, verwaltungsübergreifende eGovernment-Angebote im Internet bereitstellen.