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18.09.2020, 14:40 Uhr

Bauarbeiten für neue Kita in Nordhorn-Deegfeld beginnen

Erster Spatenstich für die neue Kindertagesstätte. Foto: privat

Erster Spatenstich für die neue Kindertagesstätte. Foto: privat

Nordhorn Zum ersten Spatenstich für eine weitere Kindertagesstätte in Nordhorn trafen sich kürzlich Vertreter des zukünftigen Betreibers „Rappelkiste“, die Architekten vom Büro Abdelkader aus Münster, Bürgermeister Thomas Berling sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung. Bauherrin ist die Stadt Nordhorn, die damit einen weiteren Baustein zum zügigen Ausbau der Kindertagesbetreuung in Angriff nimmt. Die neue Einrichtung im Stadtteil Deegfeld in unmittelbarer Nähe zu den dortigen Neubaugebieten und zum Supermarkt soll insgesamt 95 Betreuungsplätze bieten. Die Fertigstellung des Neubaus wird nach Angaben der Stadt spätestens im Januar 2022 erwartet. Drei Krippengruppen für Kinder unter drei Jahren mit jeweils 15 Plätzen und zwei größere Regelgruppen für ältere Kinder soll die Einrichtung nach Fertigstellung bieten. Sie entsteht auf dem Gelände einer ehemaligen Hofstelle, die von der Stadt Nordhorn gekauft wurde.

Nils Pingel soll Leitung übernehmen

Bürgermeister Thomas Berling freute sich beim Spatenstich, „dass die Arbeiten nun nach intensiven Vorbereitungen auch sichtbar starten können. In den vergangenen Jahren ist der Stadtteil Deegfeld enorm gewachsen. Wir sind froh, dass wir den jungen Familien aus den Neubaugebieten in unmittelbarer Nachbarschaft eine Betreuungsmöglichkeit bieten können“, so Berling. Der Vorsitzende des Trägervereins „Rappelkiste“, Thomas Schöler, schloss sich an: „Wir freuen uns, nun die Bagger auf dem Grundstück arbeiten zu sehen.“ Den zukünftigen Leiter der Einrichtung hat der Verein bereits ausgewählt, und Nils Pingel freut sich bereits auf die Aufgabe. „Ich habe aktuell die Chance, die Entstehung der Einrichtung zu begleiten und mich auf den Wechsel vorzubereiten und freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen“, sagt Pingel.

Vier Millionen Euro Baukosten

Stadtbaurat Thimo Weitemeier verwies auf die knapp vier Millionen Euro Baukosten, die die Stadt für das Gesamtprojekt in die Hand nimmt: „Das ist gut investiertes Geld, um für unsere jüngsten Einwohner und deren Familien noch bessere Lebensbedingungen zu schaffen.“ Zudem bestehe die Möglichkeit, die Einrichtung zu einem späteren Zeitpunkt um eine weitere Regelgruppe zu erweitern. Stadträtin Marlies Schomakers erinnerte abschließend an die vielen geschaffen Betreuungsplätze der vergangenen zwei Jahre sowie die noch im Bau befindlichen Projekte. „Jede Einrichtung, die ans Netz geht, hilft uns, die Wünsche der Eltern nach bestimmten Betreuungszeiten noch besser erfüllen zu können. Mit dem Träger Rappelkiste haben wir für dieses Projekt einen zuverlässigen Partner in der vielfältigen Nordhorner Betreuungslandschaft gefunden“, bekräftigt Schomakers.

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