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22.10.2019, 11:30 Uhr

Bauarbeiten an der Schleuse Gleesen laufen auf Hochtouren

Der Steuerungsausschuss für die Erneuerung der Schleusen auf der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) hat sich am Montag, 21. Oktober, in Gleesen über den aktuellen Baufortschritt am Standort informiert.

Der Steuerungsausschuss machte sich ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten in Gleesen. Foto: Landkreis Emsland

Der Steuerungsausschuss machte sich ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten in Gleesen. Foto: Landkreis Emsland

Neben den Planungen und den anstehenden Maßnahmen in Gleesen wurden auch die weiteren vier Schleusenstandorte erörtert. Zum Ende der Sitzung übergab Landrat Reinhard Winter den Vorsitz im Steuerungsausschuss an seinen Nachfolger Marc-André Burgdorf, der Anfang November das Landratsamt aufnimmt. Bei einer Besichtigung der Baustelle konnten sich die Mitglieder des Steuerungsausschusses davon überzeugen, dass die Arbeiten am Standort Gleesen gut vorangehen.

Die Baugrube für die Schleuse ist bereits ausgehoben. Die Arbeiten befinden sich im Zeitplan. Geplant sei nach noch erforderlichen Vergaben, als Nächstes die Bautätigkeiten am Standort Venhaus und am Standort Rodde in Nordrhein-Westfalen aufzunehmen. Ziel sei es, ab 2020 an drei Schleusenstandorten, und zwar Gleesen, Venhaus und Rodde, parallel zu bauen. Zeitversetzt seien dann die Bauarbeiten in Hesselte und in Bevergern vorgesehen.

Zum Abschluss der Steuerungsausschusssitzung bedankte sich Winter für die bisher sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Wasserschifffahrtsverwaltung (WSV), der Industrie- und Handelskammer (IHK) und den Städten und Gemeinden. Er erinnerte dabei daran, dass die Region erhebliche Finanzmittel aufgebracht habe, um die Planungsarbeiten der Wasserstraßenverwaltung zu unterstützen. Obwohl der damit zunächst angedachte Zeitplan nicht gehalten werden konnte, sei es richtig gewesen, so vorzugehen.

Der derzeit laufende Bau gebe allen Beteiligten im Nachhinein Recht. „Ich wünsche mir auch weiterhin eine enge und gute Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten und dem Projekt viel Erfolg“, so Winter abschließend. Der Steuerungsausschuss setzt sich aus Mitgliedern des Bundesverkehrsministeriums, der WSV, der IHK und den betroffenen Kommunen zusammen. Den Vorsitz hält der Landkreis Emsland. Die Aufgabe des Ausschusses ist es, das Projekt in der Region zu begleiten.