13.09.2021, 17:30 Uhr

Bad Bentheim erhält Unterstützung für Wasserstoffförderung

Albert Stegemann zeigt sich erfreut, dass Bad Bentheim den Förderzuschlag für das Projekt „HyStarter“ aus dem Bundesministerium erhalten hat. Foto: Koch

Albert Stegemann zeigt sich erfreut, dass Bad Bentheim den Förderzuschlag für das Projekt „HyStarter“ aus dem Bundesministerium erhalten hat. Foto: Koch

Bad Bentheim Der Bund fördert in Bad Bentheim ein regionales Wasserstoffprojekt. Durch das sogenannte „HyStarter“-Projekt erhält die Kommune eine Beratungsleistung in einem Gegenwert von etwa 100.000 Euro aus dem Bundesverkehrsministerium (BMVI). Im kommenden Jahr werden so erste Konzeptideen für Wasserstoffprojekte vor Ort entwickelt. So soll beispielsweise ein Expertenrat mit Vertretern aus der Politik, kommunalen Betrieben, der Industrie und der Gesellschaft entstehen.

Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann unterstreicht seine Zustimmung für das Projekt: „In unserer Heimat haben wir großen klimapolitischen Ehrgeiz. Aufgrund einer optimalen geografischen Lage und einer innovativen Unternehmenskultur werden wir eine nationale Vorreiterrolle in Sachen Wasserstoff einnehmen. Die Stadt Bad Bentheim mit Bürgermeister Dr. Volker Pannen ist seit Jahren beim Klimaschutz aktiv. Daher ist die erneute Förderung durch den Bund konsequent.“

Stegemann zufolge habe sich Bad Bentheim beim Klimaschutz in den letzten Jahren immer wieder erfolgreich um Bundesmittel bemüht. So konnten beispielsweise die Stelle der Klimaschutzmanagerin eingerichtet und die Elektromobilität vorangebracht werden. Mittlerweile verfüge die Kommune über ein integriertes Klimaschutzkonzept, eine unbefristet eingestellte Klimaschutzmanagerin und bekenne sich zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen. Zusätzlich ermöglichten Windparks bilanzielle Stromautarkie. Ein weiterer Ausbau der Windkraft sei geplant, um Wasserstoff zu produzieren. Ziel der Stadt ist es, bis zum Jahr 2035 CO2-neutral zu sein.

Das Förderprojekt „HyStarter“ ist Teil des übergeordneten Projekts „HyLand“, das bundesweit Akteure dazu motivieren soll, Konzepte mit Wasserstoffbezug zu initiieren, zu planen und umzusetzen. „HyLand“ ist als Wettbewerb zwischen einzelnen Kommunen angelegt, um die innovativsten und erfolgversprechendsten regionalen Projekte zu identifizieren und durch Bundesmittel zu fördern. Die Stadt Bad Bentheim darf sich nun über eine Zusage für das darin eingeordnete „HyStarter“-Projekt und die fachbezogene Expertenberatung und Netzwerkbildung freuen.

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