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14.09.2020, 13:01 Uhr

Austausch über evangelische Partnerkirchen in Brandlecht

Wie ist die Situation in den Partnerkirchen? Darüber sprachen unter anderem Pastor Friedrich Behmenburg (stehend, von links), Pastor Hartmut Giesecke von Bergh, Oberkirchenrat Dirk Stelter, Generalsekretär Enno Haaks sowie Levente Dinka (sitzend, von links) und Andrej Laschko. Foto: privat

Wie ist die Situation in den Partnerkirchen? Darüber sprachen unter anderem Pastor Friedrich Behmenburg (stehend, von links), Pastor Hartmut Giesecke von Bergh, Oberkirchenrat Dirk Stelter, Generalsekretär Enno Haaks sowie Levente Dinka (sitzend, von links) und Andrej Laschko. Foto: privat

Brandlecht Vor Kurzem lud die Hauptgruppe Osnabrück des Gustav-Adolf-Werkes (GAW) zum 177. Mal zum Jahresfest ein. In der reformierten Kirche Brandlecht tauschten sich die 40 Teilnehmer zur Frage „Wie geht es den evangelischen Partnerkirchen des Gustav-Adolf-Werkes in Zeiten von Corona?“ aus. Gastgeber Pastor Friedrich Behmenburg und die reformierte Kirchengemeinde sorgten für das leibliche Wohl und bereicherten den Abend mit der Musik der Kirchenband „Hope Solo“.

Als Vorsitzender der Hauptgruppe eröffnete Pastor Hartmut Giesecke von Bergh den Abend mit der Tageslosung und übergab das Wort an Oberkirchenrat Dirk Stelter, dem Leiter des Referats „Mission und Ökumene“ in der Landeskirche Hannovers. „Die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes ist für unsere Kirche und für die Landeskirche Hannovers wichtig, weil dadurch über den Tellerrand geschaut wird. Es entsteht eine Geschwisterlichkeit mit Christinnen und Christen auf der ganzen Welt“ führte Stelter in seinem Grußwort aus.

Im Hauptvortrag berichtete Enno Haaks, Generalsekretär des GAW, von den evangelischen Partnerkirchen in Zeiten von Corona, nachdem der eigentlich geplante Gast aus Belgien, Pastor Steven Fuite, Präsident der Vereinigten Protestantischen Kirche in Belgien, coronabedingt absagen musste. „Die Unsicherheiten, die durch das Virus überall auf der Welt entstanden sind, auszuhalten und gleichzeitig diakonisch zu handeln und zu helfen, sind die Aufgaben der Kirche und des GAW. Unser Glaube an den gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus trägt uns hindurch und lässt uns hoffen,“ fasste Haaks Stimmen aus Partnerländern wie Venezuela, Brasilien oder Syrien zusammen. Auch von Pastor Fuite aus Belgien wurde ein Gruß überbracht: „Die Aufgabe der Kirche ist es, maßvoll und mit Vorbildcharakter zu handeln, nicht aus Angst, sondern aus Besonnenheit.“

Die evangelischen Partnerkirchen entwickeln Haaks zufolge ebenso wie in Deutschland neue Formen des Zusammenseins und des Christseins durch Medien, sind allerdings stärker von den Auswirkungen des Coronavirus getroffen. „Deswegen bleibt die Arbeit des GAW als Spenden- und Diasporawerk weiterhin wichtig. Mit 15.000 Euro im Jahr trägt die Hauptgruppe Osnabrück dazu bei“, so Haaks.

Zu den weiteren Gästen gehörten die GAW-Stipendiaten Levente Dinka aus Rumänien und Andrej Laschko aus der Slowakei, die ein theologisches Studienjahr in Leipzig absolvieren. Das Jahresfest endete mit verschiedenen Diasporapredigern der Region Grafschaft Bentheim.

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