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04.04.2019, 09:06 Uhr

Ausstellung im Rock- und Popmuseum Gronau

Ab dem 19. Mai gibt es spannende Einblicke in die europäische Hot-Rod-Szene

Ausstellung im Rock- und Popmuseum Gronau

Motiv aus dem Buch von David Biene. Foto: Biene

„Hopped-Up“ heißt der 2009 erschienene Bildband des Berliner Fotografen David Biene, der eindrucksvoll in klassischer schwarz-weiß Dokumentarfotografie den Spirit der US-amerikanischen 1940 und -50er Jahre in Europa einfängt. Nur dreieinhalb Monate nach Erscheinen war er ausverkauft. Die dazugehörige Ausstellung war bereits in London, Berlin, Düsseldorf und München zu sehen. Nun kommt sie vom 19. Mai bis 25. August ins rock’n’popmuseum nach Gronau. Die Eröffnungsfeier am 18. Mai sorgt stilgerecht für jede Menge Rock’n’Roll.

Top-chops und flatheads, ölverschmierte Schrauber am Rande der Straße und bis an die Handknöchel tätowierte, mit Pomade frisierte Rockabillies an wilden Renn- und Tanzwochenenden – das schreit nach Amerika. Der Lifestyle, der in den 40ern und 50ern des letzten Jahrhunderts seinen Höhepunkt feierte, hat auch heute noch in Europa zahlreiche begeisterte Anhänger.

Ein authentisches Bild des Rock’n’Roll-Lifestyles

Diese Szene steht im Zentrum des Bildbandes „Hopped-Up“. Fotograf David Biene ist fünf Jahre durch Europa gereist – von Spanien bis Norwegen, um eine Hommage an diese gesellschaftliche Nische zu fotografieren, die – auf Negativfilm gebannt und unretuschiert – vor Echtheit und Ehrlichkeit strotzt. Eine Art Manifest für das echte Leben. Ohne Zeigefinger, dafür mit jeder Menge Spaß und Leidenschaft. Zum 2009 veröffentlichtem Bildband gehört auch eine Fotoausstellung, die ab dem 19. Mai im rock´n´popmuseum besucht werden kann. Verschiedene Tondokumente wie etwa Mitschnitte eines Rennens und exklusive Songs ergänzen die Ausstellung.

Der Fotograf

Der gebürtige Münsterländer David Biene lebt seit über 20 Jahren als freier Fotograf in Berlin. Nach autodidaktischem Einstieg hat Biene am Lette Verein Berlin Fotografie studiert und 2003 erfolgreich abgeschlossen. Während er im Auftrag digital fotografiert, arbeitet er bei freien Projekten gerne analog auf Film. Biene interessiert das Echte und Unverfälschte, seine Faszination gilt authentischen Menschen und Situationen.

Wenn am 18. Mai die Sonderausstellung eröffnet wird, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein gut zusammengestelltes Programm. Ab 16 Uhr Ein Stand sorgt mit Bier und Würstchen dafür, dass es dem Publikum auch in kulinarischer Hinsicht an nichts mangelt. Musikalisch unterhält der DJ „Mr. Q“ während der Car-Show die Gäste. Das Düsseldorfer Urgestein präsentiert eine breite Auswahl von 50‘s Rhythm’n’Blues, Rockabilly, Soul und Jump Blues. Nach der offiziellen Eröffnung der Ausstellung im Museum gegen 18 Uhr dürfen sich die Besucher dann auf ein Konzert mit „KEITH DUNN and the LARS VEGAS band“ freuen. Der Bostoner Keith Dunn blickt auf eine 40-jährige Bühnenkarriere zurück und ist einer der wenigen verbliebenen authentischen afroamerikanischen Blues-Sänger und Mundharmonikaspieler seiner Generation. Lars Vegas hat bereits weltweite Tourneen hinter sich und interpretiert neben Rockabilly vor allem Delta Blues und Rhythm & Blues-Songs als Frontsänger und Gitarrist begleitet von Kontrabass und Schlagzeug.

Der Eintritt zur Car-Show sowie zur Eröffnung der Ausstellung ist frei, der Eintritt zum Konzert mit „KEITH DUNN and the LARS VEGAS band“ ab 20 Uhr kostet 10 Euro. Tickets gibt es unter www.rock-popmuseum.de. Die Sonderausstellung „Hopped-Up“ findet vom 19. Mai bis 25. August statt und kann während der üblichen Öffnungszeiten des rock’n‘popmuseum besucht werden. Weitere Informationen unter www.rock-popmuseum.de und bei Facebook unter www.facebook.com/rpm.gronau