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29.07.2020, 13:18 Uhr

Aus bunten Steinen vom Haus Soteria soll Kunstprojekt werden

Fleißige Steinesammler (von links): Manfred Flim vom Evangelischen Krankenhausverein Emlichheim, Heinz-Jürgen Luttermann vom Bauhof der Gemeinde und Rita Köster vom Rathaus. Foto: Lindschulte

Fleißige Steinesammler (von links): Manfred Flim vom Evangelischen Krankenhausverein Emlichheim, Heinz-Jürgen Luttermann vom Bauhof der Gemeinde und Rita Köster vom Rathaus. Foto: Lindschulte

Emlichheim Mehrere hundert bunt bemalte Steine säumten den Radweg neben den Gebäuden des Hauses Soteria in Emlichheim. Die überwiegend von Kindern mit fröhlichen Motiven bunt bemalten Steine sind in den Wochen des Corona-Lockdown zu einer langen Schlange herangewachsen. Gedacht waren die Steine als Mutmacher, um Farbe in den heruntergefahrenen Alltag zu bekommen. So nach und nach ergreift jedoch die Natur Besitz von den „painted rocks“, wie die Wander- oder Wunschsteine auch genannt werden. Gras und Kräuter bedeckten die Steine mit einer dichten grünen Schicht, sodass viele von ihnen schon nicht mehr zu sehen waren.

Da einzelne Steine außerdem beim Rasenmähen zu gefährlichen Geschossen werden können, hat man sich im Rathaus dafür entschieden, die „Mutmacher-Steine“ einzusammeln und sie erst einmal beim Bauhof zu verwahren. Rita Köster von der Samtgemeindeverwaltung verrät: „Wir wollen die bunten Steine für ein kleines Kunstprojekt im öffentlichen Raum verwenden.“ Die Steine sollen zur Erinnerung an diese besondere Zeit demnächst in eine Installation mit einer Gabione eingebaut werden. „Wer noch bemalte Steine zu Hause hat oder bei seinen Spaziergängen findet, kann sie beim Rathaus abgeben. Gern darf auch noch weiter gemalt werden, denn Corona ist ja noch nicht vorbei“, so Köster. Vor dem Eingang zum Rathaus soll eine Sammelkiste für die Steine aufgestellt werden.

Die Witterung hat auf den Steinen bereits erste Spuren hinterlassen. Bis zu ihrer weiteren Verwendung werden die bunten „Mutmacher“ auf dem Bauhof verwahrt. Foto: Lindschulte

Die Witterung hat auf den Steinen bereits erste Spuren hinterlassen. Bis zu ihrer weiteren Verwendung werden die bunten „Mutmacher“ auf dem Bauhof verwahrt. Foto: Lindschulte

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