13.01.2020, 10:30 Uhr

Aufbruch im Kunststoffnetzwerk Ems-Achse

„Das Kunststoffnetzwerk hat noch viel Potenzial!“ Mit dieser Erkenntnis verabschiedeten sich die Lenkungsausschussmitglieder des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse nach einem Strategie-Workshop, der mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum durchgeführt wurde.

Über die strategische Ausrichtung des Kunststoffnetzwerkes diskutierten Teilnehmer aus mehreren Betrieben des Netzwerks bei einem gemeinsamen Workshop. Foto: Heilker

Über die strategische Ausrichtung des Kunststoffnetzwerkes diskutierten Teilnehmer aus mehreren Betrieben des Netzwerks bei einem gemeinsamen Workshop. Foto: Heilker

Acht Teilnehmende aus mehreren Unternehmen haben sich im IT-Zentrum Lingen getroffen, um sich über die zukünftige strategische Ausrichtung des Netzwerks auszutauschen. Mithilfe verschiedener Methoden erarbeiteten die Teilnehmer in Arbeitsgruppen unter anderem Kommunikationsstrategien für das Kunststoffnetzwerk und analysierten Zielgruppenprofile.

Thorsten Heilker, zuständiger Netzwerkmanager des Landkreises Grafschaft Bentheim, der gemeinsam mit Alexander Bose vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen den Workshop initiiert hatte, zeigte sich mit dem Ablauf und den Arbeitsergebnissen sehr zufrieden. „Es freut mich besonders, dass der Austausch in den Arbeitsgruppen konstruktiv und selbstkritisch erfolgt ist. Sowohl Ort als auch die Gruppengrößen boten die perfekte Voraussetzung, um eine Vertrauensatmosphäre zu schaffen, in der verschiedene Dinge zur Sprache kommen konnten“, sagte Heilker.

Künftig sollen die im Workshop erlernten Methoden in der Netzwerkarbeit zum Einsatz kommen, da diese aus Sicht der Teilnehmenden auf viele andere Themen anwendbar sind. Für Alexander Bose vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen ein voller Erfolg. „Wir vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen möchten Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden während des Workshops haben gezeigt, dass es uns gelungen ist.“

Der Lenkungsausschuss des Kunststoffnetzwerks wird die Ergebnisse in den nächsten Sitzungen verarbeiten. Ein weiterführender Workshop in 2020 ist in Planung. „Wir wollen unser Netzwerk durch zusätzliche Aktivitäten und klare Schwerpunktsetzungen weiterentwickeln. Die Ergebnisse des Workshops geben nun die Richtung vor“, bilanziert Heilker.

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