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08.04.2020, 10:38 Uhr

„Auf Ausflüge in die Niederlande möglichst verzichten“

Landrat appelliert wegen Coronavirus, auf Freizeit-Ausflüge in die Niederlande zu verzichten, da das Nachbarland vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet angesehen wird.

Grenzübergang Frensdorfer Haar bei Nordhorn. Foto: J. Lüken

Grenzübergang Frensdorfer Haar bei Nordhorn. Foto: J. Lüken

Nordhorn Das sogenannte „Corona-Kabinett“ in Berlin hat am Montag entschieden, die Grenze zu den Niederlanden geöffnet zu lassen. Landrat Uwe Fietzek begrüßt diese Entscheidung für die Berufspendler und den freien Warenverkehr zur Versorgung der Bevölkerung. Er bittet die Grafschafter jedoch: „Da unser Nachbarland, die Niederlande, seit dem 2. April vom Robert-Koch-Institut zum Coronavirus-Risikogebiet erklärt wurde, rate ich ausdrücklich, die Grenze nur bei beruflichen Erfordernissen zu überqueren. Insbesondere von Ausflügen, Radtouren oder Reisen zu Ostern sollte Abstand genommen werden – und das erst einmal bis auf Weiteres.“

Landrat Uwe Fietzek weist außerdem darauf hin, dass seit dem 2. April für Reiserückkehrer aus den Niederlanden gilt, dass sie für 14 Tage ab Rückkehr bestimmte Einrichtungen nicht mehr betreten dürfen. Diese Regelung gilt auch dann, wenn für einzelne Einrichtungen vielleicht in nächster Zeit der sogenannte „Lockdown“ wieder aufgehoben werden sollte. Starke Einschränkungen für den Publikumsverkehr bestehen derzeit weiterhin in Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten, Krankenhäusern, Altersheimen und weiteren Gebäuden.

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