04.04.2022, 18:05 Uhr

Archäologische Untersuchungen starten in Bad Bentheim

Im Laufe dieses Jahres sollen die Flächen größtenteils erkundet worden sein. Foto: Amprion

Im Laufe dieses Jahres sollen die Flächen größtenteils erkundet worden sein. Foto: Amprion

Bad Bentheim Ab 2024 möchte Amprion die Erdkabeltrasse A-Nord bauen. Um bereits vor der Baumaßnahme archäologische Fundplätze zu lokalisieren, lässt der Übertragungsnetzbetreiber in ausgewählten Konfliktbereichen sogenannte Prospektionen vornehmen. Diese Bereiche hatten die beiden zuständigen Denkmalschutzbehörden in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen im Vorfeld festgelegt. Nun starten die Arbeiten in der Grafschaft Bentheim, zunächst auf dem Stadtgebiet von Bad Bentheim. Das teilt Amprion nun mit.

Im Laufe dieses Jahres sollen die Flächen größtenteils erkundet worden sein. Von Amprion beauftragte Grabungsfirmen nehmen die Erkundungen vor. Dabei berücksichtigen sie die aktuell gültigen Bodenschutzbestimmungen. Zusätzlich begleitet ein Bodenkundler die Arbeiten. Um die Prospektionen vornehmen zu können, müssen die Archäologen die vorher festgelegten Verdachtsflächen betreten bzw. befahren. Hierzu sollen möglichst vorhandene Wege genutzt werden, ehe in den Flächen gegraben wird.

Die archäologischen Erkundungen sind erforderlich, um beispielsweise kulturgeschichtlich bedeutsame Objekte und Strukturen in den Bereichen zu identifizieren, in denen Amprion die Erdkabeltrasse A-Nord realisieren möchte. Um dies tun zu können, müssen die möglichen Fundstellen vorab auch auf Kampfmittel untersucht werden. Sowohl die Kampfmitteluntersuchun, als auch die Prospektionen verursachen einen Eingriff in den Boden. Daher habe Amprion die betroffenen Flurstückeigentümer früh im Vorfeld über die Maßnahmen informiert.