Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
29.05.2020, 14:35 Uhr

Arbeitsagentur gibt Tipps zum Video-Bewerbungsgespräch

Immer mehr Unternehmer greifen auf Online-Bewerbungen zurück – und führen auch immer häufiger Bewerbungsgespräche per Videochat. Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit informiert, wie das virtuelle Vorstellungsgespräch zum Erfolg führt.

Rat für jede Bewerbungssituation bietet die Arbeitsagentur. Archivfoto: Mummert

Rat für jede Bewerbungssituation bietet die Arbeitsagentur. Archivfoto: Mummert

Nordhorn „Grundsätzlich gelten bei einem Vorstellungsgespräch per Video die gleichen Regeln wie bei einem persönlichen Gespräch: Angemessene Kleidung, nicht zu starkes Styling oder auch Pünktlichkeit. Es gibt aber auch Dinge, die etwas anders sind. Zum Beispiel schaut man bei einem normalen Gespräch die Ausbilder und Chefs direkt an, online ist der Blick in die Kamera am besten, damit der Arbeitgeber direkt in die Augen der Jugendlichen schauen können.

Einer der häufigsten Fehler ist ein Technikproblem. Deshalb am besten im Vorfeld schon mal die Technik testen. Funktionieren das Mikrofon und das Video? Ein solches Gespräch kann natürlich auch online mit Freunden oder der Familie geprobt werden, um sich an die Kamerasituation zu gewöhnen. Eine LAN-Verbindung ist außerdem stabiler als das eigene W-LAN. Wichtig ist zudem, die Hintergrundgeräusche zu minimieren und sich einen Ort zu suchen, der leise und im Hintergrund aufgeräumt ist. Manchmal kommt es dennoch zu leichten Tonproblemen, weshalb die Bewerber laut, klar und deutlich sprechen sollten. Und gerade bei einem Videochat kommt es auf die Mimik an. Der Vorteil eines solchen Vorstellungsgesprächs ist, dass man nicht sieht, wie man mit dem Fuß leicht wippt oder die Hände schwitzig werden. Umso wichtiger ist es, dass sich der Oberkörper und das Gesicht natürlich darstellen. Ein freundlicher Gesichtsausdruck ist schon die halbe Miete für ein sympathisches Auftreten vor der Kamera.

Für die Personalchefs ist es angenehmer, wenn man die Jugendlichen klar und deutlich erkennen und gut verstehen kann. Es lohnt sich daher, in ein gutes Headset und eine vernünftige Kamera zu investieren. Ein verzerrtes Bild und ein unangenehmer Sound machen keinen guten Eindruck. Am besten ist übrigens auch eine Lichtquelle von vorne, damit das Gesicht nicht voller Schatten ist“, heißt es in einer Pressemitteilung der Arbeitsagentur.

Ein komplettes Bewerbungstraining und Tipps, worauf man bei einer Online-Bewerbung achten sollte, gibt es kostenlos auf bwt.planet-beruf.de. Bei weiteren Fragen hilft auch die Berufsberatung. Terminvereinbarung unter Telefon 0800 4555500 oder auf www.arbeitsagentur.de.

Ems-Vechte