06.12.2019, 13:00 Uhr

„Ampeltrittbrett“ für Radfahrer in Münster

Stadtbaurat Robin Denstorff hat jetzt an der Promenade eines von sechs neuen sogenannten Ampeltrittbrettern für Radfahrer getestet und für gut befunden.

Getestet und für gut befunden: Stadtbaurat Robin Denstorff (rechts) nutzt gemeinsam mit weiteren Radfahrern das erste Ampeltrittbrett an Promenade, Ecke Hörsterstraße. Foto: Presseamt Münster.

Getestet und für gut befunden: Stadtbaurat Robin Denstorff (rechts) nutzt gemeinsam mit weiteren Radfahrern das erste Ampeltrittbrett an Promenade, Ecke Hörsterstraße. Foto: Presseamt Münster.

„Die Ampeltrittbretter sind eine einfache und zugleich kostengünstige Maßnahme mit weitreichendem Effekt auf Sicherheit und Komfort. Radfahrer in Münster können an Ampeln warten, ohne vom Rad absteigen zu müssen. Diese Art kleiner Maßnahmen tragen dazu bei, dass Radfahren in Münster Spaß macht“, freut sich Robin Denstorff über die Vorteile der unter anderem aus Kopenhagen bekannten Trittbretter.

Denstorff ist sich sicher, dass viele Nutzerinnen und Nutzer von ihren Vorteilen profitieren und sie ein Erfolg werden. Die Ampeltrittbretter sind als Modellversuch an den Ampelanlagen Promenade / Hörsterstraße, Aegidiitor / Am Stadtgraben, Albersloher Weg / Umgehungsstraße, Königsweg / Hammer Straße, Cheruskerring / Langemarckstraße und Warendorfer Straße / Piusallee angebracht. Radfahrerinnen und Radfahrer können dort während der Rotphase bequem ihren Fuß auf einem Trittbrett abstellen; der weiter oben angebrachte Handlauf sorgt für zusätzlichen Komfort. Das städtische Amt für Mobilität und Tiefbau plant bei positiver Resonanz den Trittbrett-Service auf weitere geeignete Standorte auszudehnen. „Die nun gewählten Standorte sind besonders geeignet, aussagekräftige Erkenntnisse aus dem Modellversuch zu erhalten“, erläutert Denstorff.