09.09.2022, 12:25 Uhr

Altgediente Kameraden treffen sich zum regelmäßigen Austausch

Kreisbrandmeister Daniel Loehrke und Ortsbrandmeister Thomas Kühlmann bedanken sich beim Vorstand der Kreiskameradschaft altgedienter Feuerwehrkameraden, bestehend aus Willi Kibilka, Heinz Niemeyer und Hans Wolf (von links), die als Organisationsteam die regelmäßigen Treffen der Ehemaligen auf die Beine stellen und so für den Zusammenhalt der Truppe der „Altgedienten“ sorgen. Foto: Loh

Kreisbrandmeister Daniel Loehrke und Ortsbrandmeister Thomas Kühlmann bedanken sich beim Vorstand der Kreiskameradschaft altgedienter Feuerwehrkameraden, bestehend aus Willi Kibilka, Heinz Niemeyer und Hans Wolf (von links), die als Organisationsteam die regelmäßigen Treffen der Ehemaligen auf die Beine stellen und so für den Zusammenhalt der Truppe der „Altgedienten“ sorgen. Foto: Loh

Zum ersten Mal nach fast dreijähriger, der Pandemie geschuldeter Unterbrechung konnte die Kreiskameradschaft altgedienter Feuerwehrkameraden kürzlich in Nordhorn wieder ihr traditionelles Kameradschaftstreffen veranstalten. Die Gruppe der ehemaligen aktiven Feuerwehrleute besteht aktuell aus 92 Mitgliedern, von denen 63 an dem Treffen teilgenommen haben. Organisiert werden die Treffen vom Vorstand der Kreiskameradschaft, dem 1. Vorsitzenden und Ehrenstadtbrandmeister Heinz Niemeyer, dem 2. Vorsitzenden Hans Wolf sowie Kassenwart Willi Kibilka von der Wache Nord der Ortsfeuerwehr Nordhorn.

Als Gastredner der Veranstaltung waren Kreisbrandmeister Daniel Loehrke von der Ortsfeuerwehr Hoogstede und Benjamin Bruns von der Wietmarscher Ortsfeuerwehr eingeladen worden. In einem interessanten Kurzvortrag informierten sie die versammelten Altkameraden über die Aufgaben der technischen Einsatzleitung (TEL), die das Einsatzgeschehen bei einem größeren Einsatz oder bei einer komplexen Gefahrenlage leitet und koordiniert, und stellten die Arbeit der sogenannten Informations- und Kommunikationsgruppe (IUK) vor – eine Fachgruppe der Feuerwehr, die bei Einsätzen im Hintergrund die Führungsunterstützung und Einsatzorganisation sicherstellt. Im Anschluss hatten alle Anwesenden die Gelegenheit, sich bei einem kleinen Imbiss über vergangene Einsätze und Veranstaltungen auszutauschen.

Für Mitglieder der Feuerwehren in Niedersachsen endet in der Regel im Alter von 67 Jahren der aktive Feuerwehrdienst. „Für viele Kameraden ist dies allerdings kein Grund, mit der Feuerwehr abzuschließen – sie treten dann über in die Alters- und Ehrenabteilung“, informiert Kreispressewart Oliver Loh. Viele der langjährigen Wehrleute sind bereits mit 18 Jahren in die Feuerwehr eingetreten oder sind später, nach Gründung der Jugendfeuerwehren, dort im Alter von zwölf Jahren Mitglied geworden. Somit haben viele Kameraden mitunter mehr als 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geleistet. „Auch wenn die Altgedienten nicht mehr aktiv am Feuerwehrdienst beteiligt sind, können sie trotzdem an den regelmäßigen Dienstabenden teilnehmen und sind so in das aktuelle Geschehen eingebunden“, teilt Loh mit.

Die Kreiskameradschaft trifft sich vierteljährlich, traditionell findet auch ein Treffen pro Jahr in Begleitung der Ehefrauen statt. „Diese Treffen erfreuen sich jedes Mal großer Beliebtheit und wir beobachten erfreut, dass die Teilnehmerzahl mit jeder Veranstaltung zunimmt“, sagen Heinz Niemeyer, Hans Wolf und Willi Kibilka vom Vorstand der Kreiskameradschaft, die als Organisationsteam für die Treffen verantwortlich zeichnen und damit einen wertvollen Beitrag für den Zusammenhalt der Truppe der „Altgedienten“ leisten.